Herausragender Sieg für Nadja Fässler

Der beeindruckende Trailrun Bernina Ultraks, der Bernina Gletschermarathon, hat erneut im Engadin stattgefunden. Und mit Nadja Fässler gab es bei den Frauen eine überragende Siegerin aus Appenzell.

  • Nadja Fässler jubelt nach ihrem überlegenen Sieg beim Gletschermarathon im Ziel in Pontresina. (Bilder: zVg)

    Nadja Fässler jubelt nach ihrem überlegenen Sieg beim Gletschermarathon im Ziel in Pontresina. (Bilder: zVg)

  • Lukas Müller, Marcel Rechsteiner, Nadja Fässler und Roman Nef (von links) nach ihren Rennen.

    Lukas Müller, Marcel Rechsteiner, Nadja Fässler und Roman Nef (von links) nach ihren Rennen.

Bekannt für die spektakuläre Kulisse des Bernina-Massivs und die anspruchsvolle Gletscherüberschreitung Diavolezza machten sich auch sieben Appenzeller auf die schwierigen Strecken. Nadja Fässler, Lukas Müller, Marcel Rechsteiner und Philipp Ledergerber absolvierten den Gletschermarathon (42,2 Kilometer, 2600 Höhenmeter), Roman Nef und Erwin Hörler liefen den Corvatsch Trail (30,1 Kilometer, 1800 Höhenmeter) und «Oldie» Robert Rechsteiner ging in der Kategorie «Steinbock» (16,3 Kilometer, 870 Höhenmeter) an den Start.

Fässler mit Streckenrekord

Nadja Fässler feierte einen überlegenen Sieg auf dem Weg über den Berninapass. Nach 5:52,48 Stunden erreichte sie mit neuem Streckenrekord und mit fast 17 Minuten Vorsprung das Ziel. Dabei schüttelte sie alle Konkurrentinnen – insgesamt waren 46 Frauen am Start, von denen 40 gewertet wurden – kontinuierlich ab. Fässler hielt das Tempo auf dem Weg Richtung Gletscher hoch und feierte ihren ungefährdeten Sieg im Ziel in Pontresina. Übrigens: Fässler lief unter allen Teilnehmern die insgesamt fünftbeste Zeit.

Marcel Rechsteiner startete grossartig in die Marathondistanz Richtung Morteratsch-Gletscher Diavolezza. Etwa zur Hälfte der Strecke hatte er einen kleinen Einbruch, den er jedoch mit Sportnahrung und angemessenem Tempo gut überwinden konnte. Ab der Alp Languard konnte Rechsteiner wieder aufholen und freute sich über den guten Platz fünf mit einer Laufzeit von 6:08,34 Stunden.

Starke Premiere

Lukas Müller startete bei seinem ersten Marathon moderat und versuchte, die rund sechs Stunden Trailrun optimal einzuteilen. Dies funktionierte hervorragend, denn er konnte bis zur letzten Verpflegung sein Tempo halten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Lukas unter den Top Ten aller gestarteten Herren und wollte unbedingt diese Platzierung halten. Nach 6:24,19 Stunden lief er als Achter überglücklich und stolz ins Ziel ein.

Rechsteiner Zweiter bei den M60+

Am Anfang des Corvatsch-Trails konnte Roman Nef nicht mit dem hohen Tempo der Konkurrenz mithalten. Die ersten zwei Stunden hatte er mit müden Beinen zu kämpfen. Beim technischen Abstieg erholte sich Roman Nef jedoch sehr gut und konnte den vierten Platz erreichen. Er absolvierte die 30,1 Kilometer und 1800 Höhenmeter in einer Zeit von 3:05,44 Stunden.

Die weiteren Appenzeller Robert Rechsteiner (2:11,14 Stunden, zweiter Rang in der Kategorie M60+), Erwin Hörler (4:33,34 Stunden, fünfter Rang in der Kategorie M50) und Philipp Ledergerber (6:38,17 Stunden, 14. Rang in der Kategorie M30) stellten sich ebenfalls mit super Resultaten erfolgreich der Herausforderung.

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