Gutes Ende trotz mässiger Leistung

Nach vierwöchiger Spielpause hatten die 2.-Liga-Frauen der Handballriege Appenzell gegen einen unbekannten Gegner anzutreten. Zu Gast waren die Frauen des HC Amriswil.

  • Ronja Manser (rechts) kann Kreisläuferin Lina Hehli erfolgreich anspielen.  (Bilder: Eveline Schiegg)

    Ronja Manser (rechts) kann Kreisläuferin Lina Hehli erfolgreich anspielen. (Bilder: Eveline Schiegg)

  • Leonie Schiegg setzt sich erfolgreich gegen die Abwehr der Amriswilerinnen durch.

    Leonie Schiegg setzt sich erfolgreich gegen die Abwehr der Amriswilerinnen durch.

  • June Fritsche zeigte in der ersten Halbzeit viel Durchsetzungsvermögen und bedient den TVA mit insgesamt fünf Toren.

    June Fritsche zeigte in der ersten Halbzeit viel Durchsetzungsvermögen und bedient den TVA mit insgesamt fünf Toren.

  • Jael Fässler war der sicherste Wert für die Heimmannschaft an diesem Tag.

    Jael Fässler war der sicherste Wert für die Heimmannschaft an diesem Tag.

  • Lina Hehli sichert sich als Kreisläuferin den Platz in der vordersten Reihe.

    Lina Hehli sichert sich als Kreisläuferin den Platz in der vordersten Reihe.

Die lange Abstinenz von Ernstkämpfen zeigte offensichtlich ihre Wirkung; die Innerrhoderinnen taten sich schwer, ihr Potenzial vollends auszuschöpfen. Schliesslich war es Torhüterin Jael Fässler, die zum richtigen Zeitpunkt eine hundertprozentige Leistung zeigte. Das Schlussresultat 26:22 bedeutet zwar einen Sieg, aber nach mässigem Einsatz.

Schlafphase nach Anpfiff

Nachdem die Gäste kurz nach den ersten Minuten das erste Tor erzielten, lagen technische Fehler, Fehlpässe und Wurffehler zwischen dem Ausgleich. Die Innerrhoderinnen standen in den ersten Spielminuten förmlich neben sich. Für Coach Reto Zuglian aber kein Grund, die Timeout-Karte zu zücken. Er vertraute seinen Schützlingen, dass sie den Ausgang aus dem Tunnel selbst finden und behielt recht. Die gute Phase kam und es schien, als ob die TVA-Damen den Tritt gefunden hätten. Nach der ersten Viertelstunde konnten die Gastgeberinnen mit vier Toren Vorsprung glänzen. Nach einer weiteren Schwächephase kamen die Gegnerinnen jedoch wieder bis auf ein Tor heran. Ein Zwischenstand, der bis zur Pause allerdings wieder sukzessiv ausgebaut werden konnte. Mit einem sicheren 15:8 ging es in die Kabine.

Letzte Rettung durch Torhüterin

Die ersten zwanzig Minuten von Halbzeit zwei verliefen ganz zu Gunsten der Appenzellerinnen. Die Leistung war zwar in dieser Zeit konstant, jedoch profitierte man auch von den Fehlern der Kontrahentinnen. Deren schnelle Spielzüge brachten die Appenzellerinnen das eine oder andere Mal aus dem Konzept, jedoch scheiterten deren Abschlüsse immer wieder an der Keeperin der Gastgeberinnen.

Einige Zweiminutenstrafen des Unparteiischen hinterliessen allerdings einige Fragezeichen. Als dann auch noch der Mittelfeldspielerin der Appenzellerinnen besondere «Beachtung» geschenkt wurde, schien dem Heimteam nichts mehr zu gelingen. Es wurde kein Rezept gefunden, die restlichen Akteurinnen anzuspielen, man agierte zu langsam. So kam die jeweilige Ballbesitzerin in arge Bredouille, da der Nachfrage kein Angebot folgte. Der Vorsprung schmolz arg dahin.

Fünf Minuten vor Schluss zeigte sich einmal mehr, dass es ein fataler Fehler sein kann, sich mit einem Sechs-Tore-Vorsprung in Sicherheit zu wiegen. Das Schlussresultat von 26:22 war schliesslich der Verdienst von Torhüterin Jael Fässler, welche mit Paraden zum richtigen Zweipunkt glänzte.

Mit diesem Sieg arbeiteten sich die 2.-Liga-Damen des TVA auf Rang 2 der Tabelle vor.

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