Gute Resultate für Grasskifahrer

Zuversichtlich reiste die Schweizer Mannschaft am vergangenen Freitag nach Rettenbach in Österreich zu den Bewerben des Weltcupfinals 2012.

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Gefightet wurde um die Endpositionen in den Einzelwertungen der Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Super G und Super Kombination, Damen und Herren. Auch im Gesamtweltcup versuchte jeder bessere Plazierungen zu erobern. Als Publikumsmagnet wurde am Samstagnachmittag nach dem Weltcupslalom ein Parallelslalom im KO-System ausgetragen. Di für dieses Spektakel eingesetzten Fahrer Stefan Portmann, Domenic Senn, Marco Manser und Anna Lena Portmann spornten sich gegenseitig zu Höchstleistung an, eliminierten namhafte Cracks und stellten mit Anna Lena Portmann und Stefan Portmann gleich beide Sieger.
Der andauernde Regen des Samstags und die dadurch aufgeweichte, rutschige Unterlage verlangte auf dieser schwierigen Weltmeisterschaftsstrecke von 2009 von den Fahrern alles ab. Stefan Portmann lag nach einem beherzten Qualifikationslauf mit sieben Hundertsteln Rückstand in Lauerstellung. Domenic Senn verlor sechs Zehntel und somit schafften sich beide eine gute Ausgangslage für den Weltcuplauf. Angriffslust und viel Risiko zahlten sich bei Stefan nicht aus und er musste die Chance auf den ersten Weltcupsieg im Slalom im Gras begraben. Mit einem kontrollierten Lauf landete Domenic auf den guten vierten Platz. Am Sonntag bei der Durchführung der Super Kombination war der Wetterpetrus etwas einsichtiger. Bei guten Wetterbedingungen wurde am Vormittag der Super G und nachmittags der Slalomlauf der Super Kombination ausgetragen. Stefan Portmann als Dritter, Domenic Senn als Fünfter und Marco Manser als Neunter rangiert, liessen Hoffnungen für ein gutes Endresultat aufkommen. Die angestrebten Podestplätze hätten Exploits im anschliessenden Slalomlauf erfordert. Eher wurden Sekundenbruchteile verloren als gewonnen. Stefan Portmann erreichte den guten 4., Domenic Senn fuhr auf den 8. und Marco Manser auf den 11. Rang. Mit diesen Leistungen konnten die Fahrer ihre Positionen in der Einzelwertung stabilisieren oder leicht verbessern. Auch der Punktezuwachs im Nationenklassement war willkommen.

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