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Gold für Dörig, Silber für Signer

An der Schweizer Meisterschaft im Staffel-OL sorgt Franziska Dörig für eine dicke Überraschung und gewinnt die Goldmedaille. Bei den Juniorinnen freut sich Fiona Signer über ihren zweiten Rang.

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Der Anlass fand am Sonntag im Grenzgebiet der beiden Kantone Aargau und Luzern in der Nähe von Reinach statt. Der Stierenberg – mit 872m der höchste Punkt im Aargau – stellte die 1100 Teilnehmer vor allem aus physischer Sicht auf eine harte Probe.
Eine Woche vor der OL-WM in Finnland gab es in den beiden Elitekategorien zahlreiche Abwesende. Das wiederum öffnete den Kreis der Medaillenanwärter. Franziska Dörig und Monika Fässler von der OL-Gruppe St. Gallen/Appenzell komplettierten das Trio mit der Thurgauerin Martina Seiterle. Franziska Dörig hat eine lange Durststrecke mit Verletzungen hinter sich. Sie zeigte auf der Startstrecke eine sehr gute Leistung und übergab an siebter Stelle an Martina Seiterle. Mit der drittbesten Abschnittszeit verbesserte sie sich auf Platz 3 und verringerte den Rückstand auf die Spitze auf rund eine Minute. Auf der Schlussschlaufe sorgte Monika Fässler für einen weiteren Glanzpunkt. Schon bei ihrem ersten Posten übernahm sie die Führung und baute diese laufend auf fast 90 Sekunden aus. Das bislang führende Trio fiel ganz aus der Entscheidung. Der Sieg ist ein grosser persönlicher Erfolg. Er ist aber auch ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte.


Fiona Signer souverän
Beim Staffel-OL starten die Teilnehmer in den Kategorien gemeinsam. Die Taktik spielt deshalb bei dieser Wettkampfform eine grössere Rolle als beim Einzellauf. Blindes Nachlaufen wird allerdings dadurch erschwert, dass die Postenreihenfolge auf den einzelnen Strecken unterschiedlich sein kann und jeder Läufer somit selber Kartenlesen muss. Die 17-jährige Fiona Signer startete mit zwei weiteren Mitgliedern des regionalen Nachwuchskaders Nordostschweiz bei den Juniorinnen. Die Appenzellerin übernahm die Startstrecke und kehrte als Zweite in den Start-Ziel-Bereich zurück. Ihre beiden Kolleginnen aus dem Thurgau lösten ihre Aufgabe ähnlich gut und hielten den Silberplatz sicher. Nach der Goldmedaille im Team-OL im letzten November ist diese Auszeichnung ein weiterer Achtungserfolg.

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