Gold für Ambra Corciulo, Timea Rankl und Rina Zuberbühler

An diesem Wochenende war Zürich Austragungsort der Regionalmeisterschaften in den Einzeldisziplinen für den Nachwuchs in der Leichtathletik. Über sich hinaus wuchsen die weiblichen Teilnehmerinnen Ambra Coriciulo, Timea Rankl, Rina Zuberbühler und Mara Schwitter.

  • Ambra Corciulo (Bilder: Hans Koller)

    Ambra Corciulo (Bilder: Hans Koller)

  • Mara Schwitter.

    Mara Schwitter.

  • Rina Zuberbühler.

    Rina Zuberbühler.

  • Nino Camiu.

    Nino Camiu.

Ambra Corciulo steigert sich aktuell von Wettkampf zu Wettkampf. Am letzten Wochenende überzeugte die U16-Athletin mit Meistertiteln im Weitsprung und Kugelstossen in Schaan and den Ostschweizer Meisterschaften, dazu Platz zwei im Sprint. Ihre Kugelweite von 12.12 Meter in Schaan bedeuten aktuell Platz zwei in der nationalen Bestenliste.

In Zürich steigerte sich Corciulo weiter. Über 80 Meter lief sie in 10.20 Sekunden eine ausgezeichnete neue Bestzeit, was aktuell in starker Konkurrenz national Rang fünf bedeutet. Dazu steigerte sie sich auch im Speer enorm. Sie gewann mit einer Weite von 41.06 Meter, damit reiht sie sich national auf Rang vier ein und gehört an den Schweizermeisterschaften im Herbst zu den Favoritinnen.

In der Kategorie U16 machte auch Nola Zuberbühler auf sich aufmerksam. Sie erreichte im Weitsprung die Finaldurchgänge und belegte mit 5.00 Meter Rang sieben. Im Hochsprung reichten 1.40 Meter zu Platz 16.

Timea Rankl hat sich in diesem Jahr enorm gesteigert, die Nomination ins Kader der 4×100 Meter Nationalstaffel in der Kategorie U20 ist die logische Folge für die U18 Athletin. In Zürich überzeugte sie mit 11.92 Sekunden über 100 Meter und gewann überlegen. Damit unterbot sie die EM-Limite erneut deutlich. Eine grossartige neue persönliche Bestleistung lieferte die Athletin aus Speicher über 200 Meter ab. Sie gewann den Final klar in 24.94 Sekunden und unterbot die Limite für die Europameisterschaften um 24 Hundertstellsekunden.

Für einen hochstehenden Final und Doppelsieg für Teufen war Mara Schwitter besorgt. Auch sie unterbot in Zürich eine weitere Limite für die Europameisterschaften vom Juli in der Slowakei. Hinter Rankl lief sie in 25.17 Sekunden zur Silbermedaille und blieb ebenfalls unter der geforderten Limite über 200 Meter.

In der Kategorie U18 wurde Rina Zuberbühler ihrer Favoritenrolle im Dreisprung gerecht. Als beste angetreten gewann sie in 10.68 Meter überlegen. Im Speerwurf schaffte Rina Zuberbühler mit neuer persönlicher Bestweite von 36.09 Meter den Final in Zürich problemlos und belegte den fünften Schlussrang. Dabei verpasste sie die Limite für die Schweizermeisterschaften nur knapp. Im Weitsprung verpasste sie den Final auf Platz elf und über 100 Meter Hürden lief sie wohl mit neuer Bestleistung von 16.50 Sekunden ins Ziel, was aber nicht für den Finaldurchgang reichte.

In den männlichen Kategorien absolvierte Nino Camiu mit fünf Disziplinen ein eigentliches Mehrkämpferprogramm. Sein absolutes Highlight war der 400 Meter Hürdenlauf, nachdem er kürzlich in Frauenfeld in 58.23 Sekunden gewann, steigerte er sich an diesem Wochenende enorm auf 56.75 Sekunden. Damit ist er nur noch 0.55 Sekunden über der U18-Limite für die Europameisterschaften im Juli. In drei Wochen wird er in Bulle nochmals starten, mit dem Ziel an der EM dabei sein zu können. Erfolgreich gestaltete er auch den Test über 400 Meter. In neuer Bestzeit von 52.66 Sekunden lief er auf Rang sechs. Im Kugelstossen erreichte der Gaiser mit 10.43 Meter den Finaldurchgang und beendete den Wettkampf auf Platz acht. Im Stabhochsprung verhalfen 3.00 Meter zu Platz vier, im Diskuswurf und im Hochsprung belegte er je Platz neun.

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