«Gmüetlich, spannend ond oosinnig loschtig gsee»

Das «Säälzüche» Eggerstanden ist bereits wieder Geschichte, nur längliche Dreckspuren in der Wiese zeugen noch vom einmal mehr sehr gelungenen Anlass.

Auftakt zum Fest war am Freitagabend ab 17 Uhr mit dem «Fürobedbier». Gleichenabends fand auch das «Obligatorisch und Feldschiessen» statt und wer seine Schüsse losgeworden war gesellte sich anschliessend zu den Seilziehern und Fans ins Festzelt. Dort duftete es bereits herrlich nach «Bomfrit» und gebratenen Würsten, zudem stand heuer der «legendäre Zebraburger» auf der Speisekarte. Das Bergland-Trio aus Frauenfeld sorgte mit mitreissenden Melodien im Oberkrainerstil für tolle Stimmung und viel Schwung auf der Bühne.

Ebenfalls Premiere hatte das Preisnageln, bei welchem man seine Treffsicherheit als Einzelkämpfer oder in der Gruppe beweisen konnte. Mitmachen und zuschauen waren gleichermassen eine riesen Gaudi. Selbstverständlich wurden auch hier die besten erkoren und mit tollen Preisen belohnt. Schlagkräftigster Einzelkämpfer war der «Chöpfelis Adrian» gefolgt vom «Öhrli Rafael» und «Eggelers Reto» Bei den Gruppen siegten die «Bürogümmi» vor «TeamTeam» und «Kowa» Dank grosszügiger Sponsoren konnten den jeweils erfolgreichsten Dreien Handwerkszeug, Essensgutscheine und Seilbahnbillette überreicht werden.

Start mit Plauschturnier

Am Samstagabend wurde mit Seilziehen gestartet – mit dem Plauschturnier in den Kategorien «Mixplausch» und «Manneplausch». Bei ersterer nahmen sechs Gruppen teil, bei der anderen deren neun.
Im «Mixplausch» gingen «Die vo doo» siegreich vom Seil, gefolgt vom «Wandgächemix» und «Au namelos grandios». Beim «Manneplausch» haben die «Eidgenossen» vor «Päuligang» und den «Knusperknaben» gesiegt. Auch drinnen im Festzelt ging die Post mächtig ab, dort wusste die junge «Kapelle Herkules» vom Bühler, wie Feststimmung geht.

Starker Nachwuchs

Und genauso kraftvoll mit viel Zug ging es am Sonntagvormittag weiter. Ab 10 Uhr stand der Seilzieh-Nachwuchs bereit. In drei Kategorien massen sich insgesamt elf Schülermannschaften. Mädchen wie Buben stemmten die schweren Schuhe in den Boden und zogen mit vereinten Kräften am Seil, die Anstrengung war allen auf beiden Seiten ins Gesicht geschrieben. Lautstark wurden sie von ihren Familien und Fans angefeuert. Ob Sieg oder nicht, das Glaceschlecken danach war allen gegönnt.

um letzten Mal an diesem «Säälzüch»-Wochenende wurde das Festzelt in Beschlag genommen, um die ausgezeichnete Küche zu geniessen und gespannt auf die Rangverkündigung zu warten. Und diese ging denn auch bald zügig vonstatten. Da standen sie jeweils, die kleinen und grösseren Starken – bis über die Ohren «baa Dreck» aber freudestrahlend stolz mit der Medaille um den Hals und einem Säckli «Schleckis» in der Hand.

In der Kategorie Schüler 1 brillierten «die starken Dinos», den zweiten Platz belegte «Waldkirch2» und auf dem dritten Rang glänzten die «starken Wölfe».

Bei den Schülern der Kategorie 2 gewannen «die jungen Eidgenossen», die «12 Fäuste für ein Halleluja» freuten sich über den zweiten Platz und die Truppe «Waldkirch1» reiste mit dem dritten Rang nach Hause.
In der Kategorie Schüler 3 gab es nur Sieger, weil nur drei Mannschaften angetreten sind. Gewonnen hat der «SZC-Appenzell», dahinter auf Platz zwei und drei «2 strong 4 you» und «die cheche Brölisauer». Eine Meisterschaft am Nachmittag fand dieses Jahr mangels Mannschaften nicht statt. Was aber in Anbetracht des starken Nachwuchses «eebe siche» eine Ausnahme sei, zeigte sich Urs Gschwend überzeugt.

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