Gegen souveräne Bischofszeller verloren

In der ersten Vorrunde des Schweizer Cups bekam Teufen den Zweitligisten  Bischofszell zugelost.

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Bei bestem Wetter gingen beide Mannschaften gleich von Beginn an energisch in die Zweikämpfe. Die Teufner rannten viel, da klar war, dass nur mit viel Einsatz und Mut die nächste Runde erreicht werden konnte. Nach rund einer Viertelstunde schnappte die Abseitsfalle der Mittelländer jedoch ins Leere. Plötzlich standen zwei Thurgauer alleine vor Torhüter Höhener und diese hatten keine Mühe, den Ball an ihm vorbei ins Tor zu befördern. Die Rosenstädter drückten nun auf einen weiteren Treffer, doch der unterklassige Gastgeber hielt weiter unbeirrt dagegen. Nach einem guten Pass von Kriemler auf Bischoff, wurde dieser kurz vor dem Strafraum von einem Bischofszeller gehalten und zu Boden gedrückt. Der Schiedsrichter zückte folgerichtig die Rote Karte, da der Verteidiger letzter Mann war. Doch Teufen hatte Mühe, die Überzahl auszunutzen. In der 37. Minute gelang den Gästen nach einem verunglückten Abstoss von Höhener das 0:2. Und es kam noch schlimmer, denn nur zwei Minuten später tauchte schon wieder ein gegnerischer Stürmer alleine vor dem Tor der Appenzeller auf. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte mit einem sehenswerten Lupfer zum 0:3. Auf diesen Doppelschlag hatten die Mittelländer in der ersten Hälfte keine Antwort mehr.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Spielgeschehen jedoch komplett verändert. Teufen hatte sich noch lange nicht aufgegeben und suchte mit aller Vehemenz den Anschlusstreffer, während sich die Gäste aus Bischofszell auf die Verwaltung des Vorsprungs beschränkten. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff liess Rohner einen präzisen Abschlag von Höhener gekonnt passieren. Der Ball kam zu Hofstetter und nach einer mustergültigen Hereingabe wieder zu Rohner, der mit einem satten Schuss das 1:3 erzielte. Dieses Tor liess die Teufner Hoffnungen auf ein unerwartetes Erfolgserlebnis gegen einen übermächtig scheinenden Gegner wieder aufkeimen. Die dezimierten Thurgauer waren auch in der Folge nicht mehr gewillt, weite Wege zu gehen und überliessen den Gastgebern das Spieldiktat. In der 58. Minute wurden sie aber nochmals gefährlich. Nach guter Flanke erzielten die Gäste das vermeintliche 1:4, doch der Treffer wurde aberkannt, da sich der Stürmer bei seinem Kopfball aufgestützt hatte. Die Heimmannschaft kämpfte bis zum Schluss um jeden Ball und betrieb ein hohes Pressing. In den entscheidenden Situationen vor dem Tor fehlte jedoch gegen die robuste gegnerische Abwehr oft das Durchsetzungsvermögen. So gelang es den Bischofszellern den Zweitorevorsprung zu wahren und in die nächste Cuprunde einzuziehen. Trotz der Niederlage durften sich die Teufner über ihre gute kämpferische Vorstellung freuen. Zusätzlich stimmten die beachtlichen Leistungen von Huber, Clavadetscher, Germann und Kriemler, welche allesamt ihren ersten Ernstkampf mit dem Fanionteam des FC Teufen bestritten, sehr positiv.

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