Gegen Besa erste Saisonniederlage eingefahren

Gegen die zweite Mannschaft des FC Besa hatte der FC Urnäsch am Samstag zuhause eigentlich genügend Möglichkeiten gehabt sich Punkte zu ergattern, leider scheiterte man am Elfmeterpunkt oder am eigenen Unvermögen und musste so mit einer 0:1-Niederlage vom Platz.

  • (Symbolbild: Archiv a24)

    (Symbolbild: Archiv a24)

Ein hartes Spiel war von Anfang an zu erwarten. Besa startete sogar mit minus 6 Punkten in die Saison, dies aufgrund von Ausschreitungen in einem Freundschaftsspiel. 

In den Startminuten gab es bereits Möglichkeiten auf beiden Seiten, es schien ein offenes Spiel zu werden. Urnäsch konnte sich jedoch fangen und übernahm mit der Zeit das Spielgeschehen. Langsam versuchte man sich in den gegnerischen Strafraum zu spielen, beim letzten entscheidenden Ball scheiterte das Vorhaben jedoch immer wieder. Für Aufsehen sorgen dann zwei Besa-Spieler, die sich gegenseitig in die Haare gerieten, der eine verliess sogar den Platz und liess sich auswechseln. Hätte der Schiedsrichter diese Episode im Blickwinkel gehabt, wäre ein Auswechseln überflüssig gewesen… 

Besa versuchte sich immer wieder mit weiten Bällen, welche von der Urnäscher Defensive allerdings abgefangen oder abgelaufen werden konnten. Selber brachte man offensiv aber wenig zustande, so ging man auch mit einem verdienten 0:0 in die Pause. 

Die zweite Halbzeit bot in der Folge Einiges an Diskussionsstoff. Urnäsch könnte mit einer solchen spielerischen Überlegenheit «einfach mal» ein paar Tore schiessen, an diesem Tag funktionierte es aber einfach nicht. Besa hingegen hatte sehr viel Glück: In der 58. Minute wurde ein Abschluss von Ammann pariert, der daneben stehende Stürmer schob zum 1:0 ein. Für Urnäsch und alle Zuschauer eine klare Abseitsposition; der Schiedsrichter, sichtlich verunsichert, zeigte weder das Tor noch das Abseits. Urnäsch reklamierte beim Schiedsrichter und erklärte die Situation, dieser gab den Fehlentscheid auch irgendwie zu, wollte aber das Tor nicht zurücknehmen. Der Rückstand war somit Tatsache, zwar unverdient, aber irgendwie war man auch selber schuld. Wenige Minuten später wurde D. Brandenberger im Strafraum gelegt. Bieg setzte den Elfmeter aber an den Pfosten – das passte zu diesem Tag. 

Urnäsch versuchte sich weiterhin nach vorne zu kämpfen, Besa stoppte die Urnäscher aber immer wieder mit harten Fouls. In der 95. Minute kam es zu einer unschönen Szene: Besa erneut mit einem Foul und der foulende Spieler noch mit einer Tätlichkeit im Nachgang, wobei dem Schiedsrichter nichts anderes übrig blieb als die rote Karte zu zeigen. Die Überzahl nützte den Urnäschern nichts mehr, was sie in 90 Minuten nicht hinbekommen hatten, sollte in den wenigen Nachspielminuten auch nicht mehr gelingen. 

Eine unverdiente Niederlage, aber man hatte alles selber in der Hand. Weiter geht es nun am Donnerstag mit dem Cup-Spiel gegen die erste Mannschaft des FC Besa – da hofft man auf ein bisschen mehr Fussball.

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