Frauen gewinnen mit «Stängeli» Differenz

Am Sonntag spielten die Frauen des FC Appenzell auf dem Zielplatz gegen den FC Wil 2.

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Da die Unparteiische nicht erscheinen konnte, wurde die Partie durch einen Ersatz-Schiedsrichter mit über einer Stunde Verspätung angepfiffen. Schlussendlich gewann Appenzell mit zehn Toren Differenz und sorgte dafür, dass die St.Galler absteigen müssen.

Schon in der 8. Minute fiel das erste Tor. Nach einem Pass von Melissa Schenk köpfelte Larissa Mazenauer den Ball ins gegnerische Tor. Drei Minuten später erfolgte ein Eckball, der durch Melissa Schenk sauber im Netz versenkt wurde. In der 12. Minute wurde der Ball von einer Wilerin unglücklich zu Joelle Mazenauer weitergelegt, die diese Chance nutzte und auf 3:0 erhöhte. Die Wilerinnen kamen langsam besser ins Spiel und konnten zum 3:1 verkürzen. Die Feldspielerin Adriana Hörler, welche für die Stammtorhüterin Rahel Wyss im Tor stand, erledigte ihren Job über das gesamte Spiel einwandfrei. Gleich darauf liessen sich die Frauen des FC Appenzell nichts mehr gefallen und Melissa Schenk passte zu Larissa Mazenauer, die das 4:1 erzielte. Nur eine Minute später verlängerte Larissa Mazenauer den Abstoss von Adriana Hörler zu Brigitte Koster, die alle Gegnerinnen umlief und das Leder mit dem Kopf an der Torhüterin zum 5:1 vorbei beförderte. In der 35. Minute erhöhte Brigitte Koster nach einem Eckball von Elisabeth Inauen wiederum per Kopf zum 6:1. Gleich nach der Pause kämpfte sich Tamara Müller durch und passte auf Simona Frischknecht, die nur knapp am Tor vorbeischoss. Joelle Mazenauer eroberte kurze Zeit später den Ball und dribbelte bis vor die Torwartin und erhöhte auf 7:1. In der 68. Minute versenkte Fabienne Weissinger den Ball gekonnt im Netz. Nur zwei Minuten später lief Larissa Mazenauer nach vorne und leitete den Ball weiter zu ihrer Schwester Joelle, die das 9:1 schoss. Nach einem weiteren Dribbling von Joelle Mazenauer fiel das 10:1. In der 88. Minute durfte Torhüterin Adriana Hörler ihr Tor für einen Eckball verlassen. Sie, die normalerweise als Stürmerin auf dem Platz steht, kam im gegnerischen Strafraum an den Ball und verfehlte mit ihrem Abschluss das Tor nur knapp. In der 90. Minute erhöhte Elisabeth Inauen mit einem Weitschuss, welcher von der Unterkante der Torlatte nach unten sprang und dann im Tor landete, auf 11:1.

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