FCB-Frauen zaubern sich mit elf Toren zum Sieg

Chur 97 kam zu Besuch auf die Göbsimühle. Die Frauen des FC Bühler wussten, dass am Vortag Romanshorn die Hausaufgaben erledigt hatte. Also musste ein Sieg her. Nur damit konnte man in Schlagdistanz zum führenden Team der 2.-Liga-Meisterschaft bleiben.

  • Die Bühlerer Fussballerinnen bejubeln einen ihrer elf Treffer. (Bild: zVg)

    Die Bühlerer Fussballerinnen bejubeln einen ihrer elf Treffer. (Bild: zVg)

Der Start verlief etwas zögerlich. Die Heimequipe kam zwar zu Torchancen, jedoch kam nicht viel Zwingendes dabei heraus. Da auch Chur nicht mit klaren Chancen glänzte, werden die ersten 25 Spielminuten nicht lange im Gedächtnis der Zuschauerinnen und Zuschauer bleiben.
Doch innerhalb von gerade einmal 2 Minuten gelang es dem FC Bühler dann, drei Tore zu erzielen, welche die Weichen für ein angenehmes Spiel stellten. Ab da begannen die Frauen des FCB, gute Chancen herauszuspielen; sie scheiterten aber jeweils knapp. In der ersten Halbzeit blieb es somit beim 3:0 für das Heimteam.

Bühlererinnen sammelten Treffer

Die Partie war eigentlich entschieden, doch die spielerische Leistung war verbesserungswürdig. Dies änderte sich in Halbzeit zwei; das Bühlerer Team wurde in der Pause mit vier Wechseln aufgefrischt. Vom Start weg dominierte nun der FC Bühler, es ergaben sich haufenweise schön herausgespielte Torchancen. In der 54. Minute kam es dann zu einem Elfmeter, welchen Barbara Dorsa souverän verwandeln konnte. Nur wenige Minuten später spielte Selina Ramelli einen Weltklasse-Pass zu Chiara Quarella, welche zu Dorsa herüberlegte. Das 5:0 war Tatsache und das Spiel entschieden.
Nach einem Abstoss des FC Bühler kam der Ball zu einer Gegnerin: Sie traf den Ball perfekt per Volley und erzielte den Ehrentreffer für die Gäste aus Chur. Mit einem grossartigen Pressing erzielte das Heimteam dann die Tore Nummer sechs und sieben.

Das Publikum tobte

Das 8:1 wurde erneut von Quarella markiert, diesmal mit einer wunderschönen Direktabnahme. Während Claudia Ribeiro Ferreiras 9:1 eher einem Torwartfehler zu verdanken war, konnte die Heimequipe beim 10:1 aufzeigen, wie gut ihr Zusammenspiel mittlerweile funktioniert. Aussenverteidigerin Tamara Müller spielte mit Lisa Val und Dorsa direkte Pässe und gelangte so bis an die Strafraumgrenze. Von dort schlenzte sie den Ball ins lange Eck. Das Publikum rund um den Sportplatz Göbsimühle tobte! Leandra Heeb baute noch zum 11:1-Endstand aus.

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