FCA peilt in Rückrunde mindestens sieben Siege an

Wenige Wochen nach dem letzten Spiel trafen sich die Spieler und das Trainerteam der ersten Mannschaft des FC Appenzell und einige Vorstandsmitglieder zu einem Rückblick auf die Vorrunde und einem Ausblick auf die Vorbereitung und die Rückrunde. Dabei wurden auch mehrere Ziele gesetzt.

  • Die erste Mannschaft des FC Appenzell nimmt sich für die Rückrunde Einiges vor. (Bild: zVg)

    Die erste Mannschaft des FC Appenzell nimmt sich für die Rückrunde Einiges vor. (Bild: zVg)

Sportchef Chasper Gmünder freute sich, dass es den Spielern und Trainern gelungen ist, eine Vorbildfunktion im Verein wahrzunehmen. Einsatz und Spirit in Training und Spielen sowie der Teamgeist gefielen ebenfalls, und in den Meisterschaftsspielen habe man mithalten können. Weil die Konstanz noch fehlte, resultierten «nur» fünf Siege. Es sei wichtig, dass die Beteiligten weiterhin am gleichen Strick ziehen. Am Treffen äusserten sich auch die Spieler über ihre Leistung, Eindrücke und persönliche Ziele für die Zukunft.

(Noch) Unkonstante Mannschaft

Für Cheftrainer Marco Pola sind solche Treffen wichtig für die Entwicklung der Mannschaft. Das neue Trainerteam und die Spieler hätten sich gut verstanden, auch wenn die Einstellung nicht immer ganz stimmte. Junge und neue Spieler hätten frischen Wind gebracht und sich gut integriert. Seine Mannschaft habe sich mit Rang sieben von einem Dutzend Equipen von einem Beinahe-Absteiger im letzten Sommer zu einer (noch) unkonstanten Mittelfeldmannschaft entwickelt, führte Marco Pola weiter aus. Neben klaren (Pflicht-) Siegen mit bis zu sieben Plustoren kam es auch zu klaren Niederlagen und solchen, «die nicht hätten sein dürfen». Besonders in den letzten beiden Vorrundenpartien zeigte Appenzell, was machbar ist, und da wolle man auch anknüpfen sowie noch mehr an sich glauben. Die Hinrunde hat auch gezeigt, dass die Innerrhoder jeden Gegner schlagen aber auch gegen jeden verlieren können.

Mehr Punkte als in Vorrunde

Als Ziel wolle man in der Rückrunde mehr Zähler holen als in der Hinrunde mit 15 Punkten. Sieben Siege sollten im Minimum erreicht werden, sind sich Trainer und Vorstand einig. Als weiteres Ziel wollen die Innerrhoder als Mannschaft weiter wachsen.
Marco Pola kommunizierte an der Versammlung auch drei Schwerpunkte für die am ersten April-Wochenende beginnende Rückrunde. Als Erstes soll mit mehr Druck auf den Gegner das Abwehrverhalten verbessert werden. Konsequent soll ein Feuer entwickelt werden, welches zeigt, dass man gewinnen will, und Drittens soll die Trainingsfrequenz gesteigert werden. Dies heisst, Spieler, welche ein Training mit ihrer Mannschaft verpassen, sollen dies in einem anderen Team nachholen. So soll jeder Akteur möglichst dauerhaft zwei Trainings pro Woche absolvieren. Bis Mitte Januar ist das Training in der Halle freiwillig. Dann wird auf dem Kunstrasen zweimal pro Woche trainiert. Während acht Wochen kommt aber ein drittes Training in der Turnhalle Brülisau dazu, wo ein durch eine Fachperson geleitetes Kraft- und Ausdauer-Training zu absolvieren ist.

Trainiugslager im März

Bis zum 20. März sollen die Spieler fit sein, damit sie sich im Trainingslager auf das Mentale und die Taktik konzentrieren können. Zwischen anfangs Februar und Ende März sind an den Wochenenden auch sieben Vorbereitungsspiele angesetzt, davon fünf zuhause. Auch Assistenztrainer Manuel Baumann appellierte an die Mannschaft, die Vorbereitung mit Freude mitzumachen, damit danach Vieles leichter falle.

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