FC Appenzell verdient Niederlage nicht

Die von Appenzell auswärts mit 2:3 verlorene gute 3. Liga-Partie gegen den Tabellenführer Wittenbach hätte keinen Verlierer verdient gehabt. Die Mannschaften waren sich ebenbürtig.

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Dies obwohl die ersatzgeschwächte Gäste-Abwehr mit den schnellen St.Gallern etwas Probleme hatte. Aber auch die Innerrhoder erspielten sich gute Möglichkeiten. So zum Beispiel in der 13. Minute als nach einem schönen Kopfball Maurus Fässler knapp zu hoch zielte. Oder nach einer knappen halben Stunde als Sepp Peterer seinen guten Schuss vom Torhüter über die Latte gelenkt sah. Zwischendurch musste aber auch Johannes Elmiger mehrmals in höchster Not retten. Schade war, dass die Appenzeller in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Rückstand gerieten. Nach zwei Abprallern gelangte das Leder auf die rechts Seite und ein Wittenbacher traf mit seinem Schuss ins weite Eck. Die Gäste reklamierten allerdings vorgängig ein Stossen an Mike Ulmann. Nach Wiederbeginn suchten die Innerrhoder den Ausgleich, der nach einer Stunde auch Tatsache wurde. Nach einem Angriff über links wehrte der einheimische Keeper einen Kopfball von Sepp Peterer nach vorne ab. Der Ball gelangte genau auf den Kopf von Maurus Fässler, der mit einem wuchtigen Stoss die Kugel im Netz versorgte. Durch einen Bombenschuss aus wohl über 15 Meter ins weite hohe Eck geriet die Elf von Hubert Stock in der 69. Minute wieder ins Hintertreffen. Angefangen hatte das Unheil mit einem Fehlpass von Marco Inauen im Mittelfeld, dem schöne Kombinationen von Wittenbach folgten, bis das Leder zum Schützen auf die rechts Seite gelangte. In der 74. Minute folgte wieder ein Angriff über links, mit einem Wechsel auf die andere Seite und nach einem Schuss aus rund zehn Meter in die linke Torhälfte lag Appenzell mit 1:3 zurück. Wie man es sich von den Innerrhodern gewohnt ist, gaben diese nicht auf, obwohl sich die eingewechselten Spieler am letzten Samstag nicht als Verstärkung erwiesen, was aber gemäss den vorhandenen Umständen nicht diesen angekreidet werden darf. In der 90. Minute zirkelte Marco Knechtle aber einen Freistossball gekonnt über die Mauer ins Tor zum Anschlusstreffer, wobei dieser vielleicht nicht ganz unhaltbar war. Nach einem letzten Eckball ging im Strafraum der St.Galler ein Wittenbacher mit der Hand zum Ball, was der Schiedsrichter aber nicht sah und den Gästen den geforderten Elfmeter verweigerte. Und so verloren die Appenzeller trotz guter Darbietung beim Spitzenreiter knapp mit 2:3.

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