Erfolgreicher Saisonstart der 2.-Liga-Handballerinnen

Das Cupspiel am Sonntag in Uzwil ist Feuertaufe und Bewährungsprobe für die kommende Meisterschaft gewesen. Die Appenzeller Frauen 1 der 2. Liga trafen auf die SG Uzwil-Gossau. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Gäste das Blatt noch zu ihren Gunsten wenden.

  • Das Frauen-1-Team des TV Appenzell. (Bild: zVg)

    Das Frauen-1-Team des TV Appenzell. (Bild: zVg)

Elf Spielerinnen der Handballriege des TV Appenzell stellten sich der Herausforderung. Die erste Runde im Regionalcup stand an. In verschiedenen Trainingsspielen konnten die nachrückenden U18-Spielerinnen bestens ins Team integriert werden. Das Zusammenspiel und die Kommunikation wurden ebenso trainiert wie Spielzüge und Verteidigung.

Durchzogene erste Halbzeit

Die Frauen starteten gut in die Partie in Uzwil. Die Abwehr stand kompakt, Spielzüge funktionierten. Auch die zeitweilige Führung der Gastgeberinnen wurde nicht einfach so hingenommen. Dennoch gelang es den Innerrhoderinnen nicht, das Zepter in die Hand zu nehmen. Die Gegnerinnen erarbeiteten sich bis zur 25. Minute einen Vorsprung von sechs Toren. Es entstand der Eindruck, als ob die TVA-Damen den Kürzeren ziehen würden. Kläglich scheiterten Abschlüsse immer wieder an der St. Galler Torfrau. Deren 25 Paraden sprechen eine deutliche Sprache. Auch lösten einige Entscheide des Unparteiischen Kopfschütteln bei Coach Julien Clavien aus. Beim Stand von 11:14 aus Appenzeller Sicht wurden die Seiten gewechselt.

Aufholjagd vom Feinsten

Nach dem Pausentee merkte man den Gästen bereits eine gewisse Müdigkeit an, zumal es in der Halle stickig und sehr heiss war. Dennoch zeigten sie auch, dass – wie immer– erst am Ende der 60 Minuten abgerechnet wird. Die Verteidigung stand noch kompakter als in der ersten Halbzeit und auch die TVA-Torhüterin fand immer besser ins Spiel. Mit einer Abwehrquote von 39 Prozent hat sie wesentlich dazu beigetragen, grösseren Schaden abzuwenden.

Der Rückstand von drei Toren blieb eine lange Zeit, und zwar bis in die 46. Minute bestehen, ehe die Appenzellerinnen den Ausgleich zum 19:19 fixierten. Nun übernahmen sie das Spieldiktat. Während 10 Minuten gelang es den Gegnerinnen nicht mehr, zum Abschluss zu kommen, was dafür spricht, dass die Verteidigungsarbeit der TVA-Damen souverän ausgeführt wurde. 

Auf gutem Weg

Die Erleichterung nach der Schlusssirene war deutlich spürbar. Das Endresultat von 22:21 für Appenzell zeigt einmal mehr, dass ein Sechs-Tore-Rückstand durchaus noch aufgeholt werden kann. Im Gegensatz zu manchem Spiel der letzten Saison mussten in Uzwil fast keine Ballverluste oder Fehlpässe notiert werden. Das Damenteam scheint auf einem guten Weg zu sein, und man darf gespannt und mit Vorfreude auf die Spiele der Meisterschaft schauen.

Für Appenzell im Einsatz: Jael Fässler (13 Paraden); Ronja Manser (2), Andrina Inauen (9), Lina Hehli (2), Léonie Schiegg (2), Lorina Sutter (4), Lynn Rusch, Celine Oberle, Giulia Maselli (2), Elena Schmid (1) und Leandra Koster.

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