EM-Limiten für Deillon, Grob und Schwitter

Am nationalen Mehrkampfmeeting in Landquart und am Challenge Meeting in St.Gallen haben die Teufner Leichtathleten wiederum mit guten Leistungen für Glanzpunkte gesorgt. Drei erfüllte EM-Limiten in Landquart zeigen das grosse Potenzial der Teufner auf.

  • Cédric Deillon aus Speicher egalisierte seine Bestmarke im Stabhochsprung.  (Bilder: Hans Koller)

    Cédric Deillon aus Speicher egalisierte seine Bestmarke im Stabhochsprung.  (Bilder: Hans Koller)

  • Antonia Gmünder behauptete sich gegen eine starke Konkurrenz und wurde Fünfte.

    Antonia Gmünder behauptete sich gegen eine starke Konkurrenz und wurde Fünfte.

  • Mara Schwitter überzeugte im Lauf über 200 Meter.

    Mara Schwitter überzeugte im Lauf über 200 Meter.

Landquart gilt jeweils als erster Gradmesser für die Schweizer Mehrkämpfer. Die guten Wettkampfbedingungen ermöglichen jedes Jahr Glanzresultate. Top-Resultate haben auch die Teufner Leichtathleten erzielt – allen voran Cédric Deillon in der Kategorie U20. In einem ausgeglichenen Wettkampf erzielte er, ohne über sich hinaus zu wachsen, 7085 Punkte und erfüllte damit die Limite für die kommenden Weltmeisterschaften in Lima. Herausragend wie immer seine Wurfleistungen mit 14,59 Metern im Kugelstossen, 41,23 Metern im Diskuswurf und 49,82 Metern im Speerwurf. Dazu egalisierte er seine Bestleistung im Stabhochsprung mit 4 Metern.

Das nächste hoffnungsvolle Talent des TV Teufen wächst mit Nils Grob in der Kategorie U18 heran. In Landquart hat er seinen Zehnkampf mit 6773 Punkten auf Rang drei abgeschlossen. Damit erreichte er die EM-Limite problemlos. Seine stärkste Leistung zeigte er über die 110 Meter Hürden in 14,14 Sekunden und unterbot auch in dieser Disziplin die EM-Limite. In seinem Sog überzeugte ebenso Nino Camiu in der Kategorie U18. Mit 5364 Punkten belegte er den guten zehnten Schlussrang.

Vier Bestleistungen für Gmünder

In der Kategorie der Frauen ist Antonia Gmünder erfolgreich zurückgekehrt. In einem starken nationalen Feld hat sie den ausgezeichneten fünften Schlussrang mit 5504 Punkten belegt. In gleich vier Disziplinen erzielte sie persönliche Bestleistungen. Sie startete grossartig mit 13,53 Sekunden über die 100 Meter Hürden, stiess auch die Kugel mit 12,47 Metern so weit wie noch nie, schloss den ersten Tag mit tollen 24,21 Sekunden über 200 Meter ab. Am zweiten Tag schloss sie mit 2:26,62 Minuten über 800 Meter ihren ausgezeichneten Wettkampf ab. Nicole Höhener gelang trotz kleineren Trainingsaufwands mit 4616 Punkten und Platz 17 ein gutes Resultat.

In der Kategorie U18 bestätigte Mara Schwitter ihre ausgezeichnete Form. Sie unterbot die EM-Limite über 200 Meter in 24,96 Sekunden und schaffte das Gleiche im 100-Meter-Hürdenlauf mit einer Zeit von 14,20 Sekunden. Leider gelangen ihr die Würfe nicht ganz nach ihren Vorstellungen. Mit 4940 Punkten reihte sie sich als Sechste ein und verpasste die EM-Limite im Mehrkampf nur um zehn Punkte. Auf Rang zwölf durfte auch Flavia Rüegg die begehrte Auszeichnung entgegennehmen, persönliche Bestleistungen erzielte sie über die Hürden und im Kugelstossen. Rina Zuberbühler beendete den Wettkampf auf Platz 32.

Ambra Corciulo dominiert

In bester Verfassung in der Kategorie U16 zeigte sich Ambra Corciulo. Sie gewann den Fünfkampf überlegen. Dazu trugen persönliche Bestleistungen im Hochsprung mit 1,62 Metern, im Kugelstossen mit 11,51 Metern und im abschliessenden 800-Meter-Lauf bei. Nola Zuberbühler belegte indes Platz 25.

Appenzeller Talente wachsen auch in der Kategorie U14 heran. Selina Eugster ist völlig über sich hinaus gewachsen. In ihrem Vierkampf stellte sie in allen Disziplinen neue Bestleistungen auf und landete völlig überraschend mit Platz drei auf dem Podest. In der männlichen Kategorie U14 belegte Louis Frischknecht Platz sieben. Eine neue Bestleistung gelang ihm im Kugelstossen.

Miryam Mazenauer siegt in St.Gallen

Keine nationale Konkurrenz gibt es zurzeit für die Bühlererin Miryam Mazenauer. Mit 16,83 Metern hat sie ihre Bestleistung egalisiert und überlegen gewonnen. Die «Jagd» auf die magische Marke von 17 Metern geht aber weiter.

Simon Ehammer, der Hallenweltmeister aus Gais, hat in St.Gallen neue Würfe getestet, um seinen verletzungsbedingten Rückstand im Wurftraining aufzuholen und auch in diesen Disziplinen für die kommenden Grossanlässe gerüstet zu sein. Mit 40,81 Metern übertraf er die lange angestrebte 40-Meter-Limite im Diskuswurf zum ersten Mal. Andrin Huber schleuderte die 2-Kilogramm-Scheibe auf gute 39,38 Meter.

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