Einzug in den Play-off-Halbfinal geschafft

Die NLB-Damen von Unihockey Appenzell stehen im Play-off-Halbfinal. Durch den 4:3-Sieg in Spiel vier setzten sich die Appenzellerinen in der Best-of-5-Serie gegen die Nesslau Sharks mit 3:1 durch.

  • Riesen Jubel bei den Damen von Unihockey Appenzell nach dem Einzug in den Play-off-Halbfinal. (Bild: zVg)

    Riesen Jubel bei den Damen von Unihockey Appenzell nach dem Einzug in den Play-off-Halbfinal. (Bild: zVg)

Die Innerrhoderinnen hatten – nach zuvor drei Auswärtssiegen in der Serie – vor heimischen Publikum ihren ersten Matchball. Rund 200 Zuschauer hatten den Weg in den Gringel gefunden, um die den Halbfinaleinzug mitzuerleben. Und sie wurden nicht enttäuscht: Durch den Sieg geht es für die UHA-Frauen im Halbfinal nun gegen UH Lejon Zäziwil.

Das umkämpfte Spiel vier gegen Nesslau begann wie erwartet. Beide Teams erspielten sich gute Chancen und harte Zweikämpfe wurden ausgetragen. Es waren dann die Sharks, die bereits in der 10. Spielminute einen Lattenschuss zu verzeichnen hatten. Die Appenzellerinnen konnten jedoch drei Minuten später den Führungstreffer durch Chiara Sonderer bejubeln.

Trotz Führung unsicher

Die Spielerinnen des UH Appenzell waren spürbar angespannt und taten sich schwer, die einfachen Sachen konsequent umzusetzen. So waren es die Sharks, die eine Unaufmerksamkeit in der Auslösung der Appenzellerinnen zum Ausgleichstreffer ausnutzen. So endete das erste Drittel 1:1.

Und kurz nach Start des Mitteldrittels klingelte es erneut im UHA-Kasten, als die Toggenburgerinnen mit 2:1 in Führung gingen und das Spiel drehten.

Die Appenzeller Antwort war aber eindrücklich: In den beiden Spielminuten nach dem Rückstand liessen sie gleich zwei Mal, durch Samira Eberle und Larinja Speck, das Netz zappeln – und lagen wieder vorne.
Anschliessend verpasste Appenzell das 4:2 nach einem vergebenen Penalty. Bis zum Ende des zweiten Drittels fielen keine weiteren Tore mehr und der UHA ging mit einer 3:2-Führung in die Pause.

UHA-Trainer Marco Kipfer setzte im letzten Drittel auf zwei Linien, um die Intensität weiter hoch zu halten. Beide Teams lieferten den Zuschauern spannende Ballwechsel und tauchten weiterhin gefährlich vor dem Tor auf. Viviane Manser war es, die auf Zuspiel von Nicole Fässler das lang ersehnte 4:2 für den UH Appenzell erzielte. Dieser Vorsprung war jedoch von kurzer Dauer. Nur zwei Minuten später erzielte Nesslau durch einen satten Weitschuss das 4:3.

Vorsprung verteidigt

Nesslau versuchte in der Schlussphase verzweifelt, mit sechs Feldspielerinnen noch den Ausgleich erzielen. Doch die Innerrhoderinnen verteidigten mit allem was sie hatten, um ihren Vorsprung zu halten und den Einzug ins Playoff-Halbfinale sicherzustellen.

Der Jubel der Gastgeberinnen kannte keine Grenzen, als endlich der Schlusspfiff ertönte. Die Appenzellerinnen hatten es geschafft: Der Einzug ins Play-off-Halbfinal war gesichert.

UH Appenzell – Nesslau Sharks 4:3 (1:1, 2:1, 1:1). – Turnhalle Gringel, Appenzell. 193 Zuschauer. SR De-Marchi/Nievergelt. – Tore: 13. C. Sonderer (N. Fässler) 1:0. 16. S. Scherrer (K. Schlumpf) 1:1. 23. K. Phumma (T. Grob) 1:2. 24. S. Eberle (N. Fässler) 2:2. 25. L. Speck (Sa. Schmid) 3:2. 53. V. Manser (N. Fässler) 4:2. 55. F. Stemmler (Sh. Schmid) 4:3. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UH Appenzell. keine Strafen gegen Nesslau Sharks. – UH Appenzell: Marianne Meier, Zoe Bischofberger, Melanie Born, Cindy Koller, Karin Fässler, Corinne Knellwolf, Tamara Kalt, Svenja Manser, Sabrina Schmid, Vivianne Manser, Laura Inauen, Nicole Fässler, Livia Heller, Ronja Graf, Samira Eberle, Sabrina Inauen, Larinja Speck, Ladina Moser, Chiara Sonderer, Julia Morosi; Trainer: Marco Kipfer, Myriam Sonderer, Andy Ferro. – Bemerkungen: Marianne Meier (UH Appenzell) und Karin Schlumpf (Nesslau Sharks) als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

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