Eine ärgerliche Niederlage

Floorball Heiden verliert in der 11. Meisterschaftsrunde zu Hause gegen die Calanda Flyers Trimmis trotz Aufholjagd mit 4:5.

  • Floorball Heiden verlor zuhause knapp gegen die Calanda Flyers. (Bild: zVg)

    Floorball Heiden verlor zuhause knapp gegen die Calanda Flyers. (Bild: zVg)

Endlich konnte die Herrenmannschaft von Floorball Heiden am vergangenen Samstag wieder einmal ein Heimspiel austragen. Die aktuell drittplatzierten Vorderländer gingen als Favoriten in das Spiel, die Calanda Flyers aus Trimmis belegen den vorletzten Tabellenplatz. Zu Beginn der Partie hatte Floorball Heiden mehr Spielanteile, doch nach einer unglücklichen Verteidigungsaktion lagen die Bündner früh in Führung. Doch Heiden liess sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte den Spielstand kurze Zeit nach einer schönen Kombination ausgleichen. Weitere Chancen blieben in der Folge durch die Heidler Offensivabteilung ungenutzt, Trimmis hingegen zeigte sich effizient. Zwei Chancen wurden zu zwei Toren umgemünzt zur 3:1-Pausenführung.

Die Pausenansprache von Heidens Trainer R. Nef zeigte zu Beginn keine grosse Wirkung. Gleich nach Wiederanpfiff folgte der nächste Gegentreffer. Jetzt war endgültig eine Reaktion Heidens gefragt. Und sie fiel vehement aus. Durch drei Tore innerhalb weniger Minuten war die Partie wieder ausgeglichen. Mit einem 4:4 ging es auch in die zweite und letzte Pause.

Im dritten Drittel war die Anspannung auf beiden Seiten spürbar. Immer mal wieder kam es vor beiden Toren zu Chancen, doch die Torhüter liessen vorerst keinen Ball passieren. Ein Tor fiel an diesem Nachmittag dann aber doch noch. Einige Minuten vor Schluss gelang den Flyers aus Trimmis der Siegestreffer. Auch deshalb, weil ein Heidler Treffer durch die Schiedsrichter aberkannt wurde und auch mit sechs Feldspielern kein Ball den Weg ins Bündner Tor mehr fand.

Lange ärgern über diese unnötige Niederlage können sich die Heidler aber nicht. Bereits nächsten Samstag steht das nächste Meisterschaftsspiel auf dem Programm. In Jona treffen die Herren auf Schwarz-Gelb Wetzikon.

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