Ein Unentschieden und ein klarer Sieg

Am letzten Sonntag standen gegen den fünftplatzierten UHC Waldkirch-St. Gallen und gegen den sechstplatzierten UHC Schaan in Schwanden GL zwei Spiele für die Juniorinnen des UH Appenzell auf dem Programm.

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UH Appenzell : UHC Waldkirch-St. Gallen 1:1 (0:1/1:0)

Diese Meinung musste jedoch schnell korrigiert werden, als beim Einspielen das Kader der St. Gallerinnen näher unter die Lupe genommen wurde. Beim Gegner konnten nicht weniger als fünf Spielerinnen ausgemacht werden, die eigentlich in der Nationalliga B spielen, aber aufgrund ihres Alters auch noch bei den Juniorinnen U21 spielberechtigt sind.
Beide Teams starteten mit sehr viel Druck ins Spiel, jedoch blockte die Verteidigung die meisten Angriffe ab, oder die Schüsse wurden Beute der Torhüterinnen. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff etwa in der Mitte der ersten Halbzeit fiel aus einem praktisch unmöglichen spitzen Winkel der erste Treffer für die St. Gallerinnen. Die Spielerinnen des UHA liessen sich aber dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Auch waren sie den NLB-Spielerinnen keineswegs unterlegen. Mit etwas Glück hätte wenig nach dem Gegentreffer auch der Ausgleich fallen können, leider prallte ein scharfer Schuss einer UHA-Spielerin von der Torumrandung aber wieder zurück ins Spielfeld. Mit diesem knappen 0:1-Rückstand wurde zur Halbzeitpause gepfiffen.

Das gleiche Bild auch zu Beginn der zweiten Halbzeit: Angriff total auf beiden Seiten, jedoch mit nicht allzu vielen zwingenden Torchancen. Es waren eher die Appenzellerinnen, die sich ein Chancenplus erarbeiteten. Ein Weitschuss von der Mitte des Spielfeldes aus, fand seinen Weg über die Torhüterin hinweg ins Tor zum vielumjubelten Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 15 Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt. Dieses mehr als gerechte Unentschieden konnte bis zum Schluss der Partie gehalten werden.

 

UH Appenzell : UHC Schaan 14:0 (9:0/5:0)
Andere Verhältnisse herrschten im zweiten Spiel für die Spielerinnen des UH Appenzell. Der Gegner trat mit seinem üblichen Kader von knapp zwei Blöcken an. Die Appenzellerinnen waren von Anfang an drückend überlegen und die ersten Treffer fielen kurz nach Anpfiff. Die Defensive der Schaanerinnen lud die UHA-Spielerinnen an diesem Sonntag förmlich zum Toreschiessen ein. Der Spielstand von 9:0 zur Pause bedeutete mehr als eine Vorentscheidung und der Ausgang des Spiels war bereits zu diesem Zeitpunkt gegeben.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte vermochten die Liechtensteinerinnen während knapp neun Minuten den Angriffen der Appenzellerinnen zu trotzen, ohne einen weiteren Treffer zu kassieren. Ab diesem Zeitpunkt herrschten dann aber wieder Gegebenheiten wie vor der Pause und bis zum Schluss des Spiels wurden weitere fünf Tore bis zum Schlussstand von 14:0 geschossen. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient, die Appenzellerinnen nutzten die Schwächen der Liechtensteinerinnen gnadenlos aus und sie hatten praktisch die gesamten Spielanteile auf ihrer Seite.

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