Ein «Sieg» trotz Niederlage

Obwohl Appenzell als kaum schlechtere Mannschaft in Staad mit 1:3 den Kürzeren zog, stand es am Ende der zweitletzten Spielrunde als Sieger da.

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Abstiegskandidat Schaan verlor nämlich gegen Aufsteiger Rebstein mit 0:4 und kann die Innerrhoder im letzten Spiel nicht mehr überholen. Die Appenzeller haben somit ihr Saisonziel Klassenerhalt erreicht.
Die Appenzeller konnten gegen Staad gut mithalten. In der 23. Minute lenkte der St.Galler Torhüter einen Weitschuss von Damian Moser zur Ecke. Die Gäste agierten engagiert und diszipliniert und dominierten den Gegner phasenweise gar. Wie aus heiterem gingen dann die Platzherren nach einer knappen halben Stunde in Führung. Der gross gewachsene Zivaljevic spielte in einem Energieanfall auf der linken Angriffseite mehrere Innerrhoder Akteure aus und versenkte den Ball in der weiten Ecke des Tores. Und in der 34. Minute lagen die Gäste gar 0:2 zurück. Eine weite Vorlage auf den schnellen Hausmann – wohl im Abseits stehend – erreichte dieser knapp vor Torhüter Manuel Koller und lenkte ins Tor ab. Zwei Minuten nach Wiederbeginn wurde erneut Topskorer Zivaljevic angespielt und sorgte aus rund 16 Metern für den dritten Treffer der Staader und somit für die Vorentscheidung. Die St.Galler überzeugten aber weiterhin in der Abwehr nicht, und so kamen die Innerrhoder immer wieder zu Möglichkeiten. Allerdings fehlte der erfolgreiche Abschluss. In der 79. Minute stand der von einem Appenzeller angespielte Robin Stock klar im Abseits, bediente Marco Knechtle, welcher mit einem guten Schuss den Ehrentreffer für die Innerrhoder erzielte. In der Folge kam es immer wieder zu Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Als dieser von einem Zuschauer verbal bedroht wurde, drohte der Ref mehrmals mit einem Spielabbruch und die Partie wurde erst zu Ende gespielt, als der Störefried die Anlage verlassen hatte. An der 1:3-Niederlage für Appenzell änderte sich nichts mehr.

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