Domenic Senn fährt wieder mit

Im italienischen Tambre wurden an diesem Wochenende zwei weitere Weltcup-Bewerbe im Grasski, ein Riesenslalom und ein Slalom, ausgetragen.

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Die eher flache Piste mit ruppigem, mittlerem Teil gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsstrecken vieler Athleten. Wer aber vorne im Weltcup mitmischen will, muss auch da über sich hinauswachsen und die letzten Reserven herauslocken. Das tat die Schweizer Mannschaft und erzielte ansprechende Resultate. Auch standen diese Wettkämpfe im Zeichen von Materialtests und entsprechende Abstimmungen, denn anfangs September finden in Japan die Weltmeisterschaften statt.
Erfreulicherweise konnte an diesem Wochenende auch der von langwierigen Rückenbeschwerden wiedergenesene Domenic Senn ins Renngeschehen einsteigen. Mit gezieltem Aufbau der vergangenen Tage und der Zeit bis zur WM will der amtierende Slalom-Weltmeister auch in Japan in seiner Lieblingsdisziplin Slalom ein Wörtchen mitreden. Die erreichten Resultate, 8. im Riesenslalom und 7. im Slalom sind wertvoll und bilden die momentane Basis für den weiteren Aufbau bis zur WM in Japan.
Mirko Hüppi, der in dieser Saison bereits 3 Weltcuprennen gewonnen hat,  bekundete etwas Mühe mit der flachen Piste, lieferte aber trotzdem Topresultate im Riesenslalom mit dem 6. Rang und insbesondere im Slalom mit dem 3. Rang. Die schnelle Zeit im zweiten Riesenslalomlauf mit nur 5 Hundertsteln Rückstand auf den Sieger Martin Stepanek aus Tschechien, zeigt, dass Mirko jederzeit und auf jeder Unterlage bereit ist mit der absoluten Spitze mitzuhalten.
Etwas vom Pech verfolgt wurde Stefan Portmann. Sein beispielhafter Einsatz in Konditions- und Skitraining wurde leider nicht belohnt. Seine Verbissenheit und Aggressivität wurden ihm im Riesenslalom bereits im fünften Tor zum Verhängnis. Ein Innenskifehler warf ihn von der Piste, aus war der Traum von einem möglichen Podestplatz. Folglich fühlte sich Stefan auch im Slalom etwas verunsichert und erreichte den für ihn nicht zufriedenstellenden 10. Rang.
Patrick Menge konnte sich mit der Unterlage auch nicht ganz anfreunden, erreichte infolge noch nicht auskurierter Schulterverletzung im Slalom den 19. und im Riesenslalom den 18. Rang. Auch bei ihm liegt, wenn alles zusammenpasst, mehr drin.

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