Deutliche Niederlage gegen die Gators

Gegen die bis zu diesem Zeitpunkt punktelosen Rheintal Gators Widnau gab es für den UHC Herisau nichts zu holen.

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Die Defensive der Appenzeller war zu anfällig für die Kaltblütigen Widnauer. Man liess dem Heimteam zu viel Platz und agierte nicht mit der nötigen Konsequenz. Zudem zeigte sich das Überzahlspiel der Gators äusserst effizient, während dem UHC Herisau im Powerplay gar nichts gelang.
Der UHC Herisau fand im ersten Drittel überhaupt nicht ins Spiel. Man lief dem Ball und dem Gegner hauptsächlich hinterher. Die Führung in der 3. Minute durch Moser war dann auch mehr als schmeichelhaft. Doch bereits eine Minute später konnte das Heimteam ihre Überlegenheit ausnutzen und den Spielstand ausgleichen. In der 14., und 15. Minute kamen die Widnauer zu einem Doppelschlag und führten 3:1. Zellweger, wiederum nur eine Minute später, brachte die Herisauer, wenigstens Resultatmässig wieder zurück ins Spiel. Der Zwischenstand von 2:3 war aus Sicht des UHC Herisau aber das beste an diesem Drittel. 

Kurz nach Wiederbeginn, die Herisauer hatten kurz vor der Pause eine 5-Minuten-Strafe kassiert, nutzten die Rheintal Gators Widnau ein erstes mal ihr Powerplay. Kurz darauf konnte sich das Heimteam erneut einen Treffer in derselben Überzahl gutschreiben lassen und führte nun bereits vorentscheidend mit 5:2. Die Herisauer fanden nun aber besser ins Spiel, scheiterten aber mit ihren Chancen immer wieder am Widnauer Torhüter, der einen starken Auftritt zeigte und seinem Team den Vorsprung bewahrte. In der 38. Minute, sowie kurz vor dem Ende des zweiten Drittels wieder in Überzahl, trafen die Gators zum 6, und 7:2.

Der UHC Herisau gab aber auch im Angesicht dieses aussichtslosen Spielstandes nicht auf und zeigte sich kämpferisch. Man drückte nun auf das Tempo, erspielte sich Chance um Chance, doch abgesehen vom 7:3 durch Stern blieb die Aufholjagd erfolglos. Die Widnauer beschränkten sich aufs kontern und konnten so immer wieder Nadelstiche setzen. In der 49. Minute gelang dem Heimteam das 8:3, welches der letzte Treffer der Partie blieb.

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