Den Leader Thurgau mit 8:5 besiegt

Nach dem enttäuschenden Auftritt zum Rückrundenauftakt wollte die erste Mannschaft des UHC Herisau gegen den Tabellenersten Floorball Thurgau unbedingt eine Reaktion zeigen.

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Da man nach langer Zeit wieder einmal zu Hause antreten durfte, war man umso motivierter. Von Beginn an entwickelte sich eine unterhaltsame, schnelle Partie. Beide Mannschaften liessen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und kamen immer wieder zu guten Abschlusspositionen. Der erste Treffer durch Meier fiel aber erst in der 14. Minute. Dieser Führungstreffer gab den Herisauern noch einen zusätzlichen Schub. zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels gelang zuerst Michael Hess nach Zuspiel von Di Lena das 2:0, und nur 20 Sekunden später Meier nach einem Pass von Stern gar das 3:0.
Floorball Thurgau reagierte im Mittelabschnitt. In der 24. Minute gelang ihnen das 3:1 und kurz vor Spielmitte sogar der Anschlusstreffer zum 3:2. Dieser Zwischenstand entsprach schon eher dem Spielverlauf. Die Herisauer konnten sich bei ihrem starken Torhüter und der mangelnden Konzentration im Abschluss der Thurgauer bedanken, dass sie mit diesem kleinen Vorsprung in die zweite Pause gehen konnten.
Der UHC Herisau glaubte aber stets an seine Chancen und nutzten die vielen Unsicherheiten in der Thurgauer Defensive eiskalt aus. Nur gerade sieben Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte Tobias Hess die Führung der Gastgeber auf 4:2. Romualdi mit einem Weitschuss stellte den alten Vorsprung in der 45. Minute wieder her und in der 47. Minute gelang Michael Hess gar das 6:2. Die Gäste reagierten wiederum mit einem Doppelschlag und kamen wieder auf 6:4 heran. Doch an diesem Abend hatten die Appenzeller immer die richtige Antwort bereit. Nach Vorarbeit von Stern schoss Tobias Hess das 7:4 in der 51. Minute, und nach einem erneuten Treffer der Thurgauer in der 60. Minute schliesslich, mit seinem dritten persönlichen Treffer, das 8:5-Schlussresultat ins leere Tor.
Die Herisauer waren an diesem Abend effizienter als der Gegner. Man glaubte stets an sich, kämpfte um jeden Ball und zwang zudem das nötige Glück auf die eigene Seite.

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