Das Positive sehen, um auf die Erfolgsspur zurückzufinden

Die Herbstrunde hat für die zweite U19-Frauenequipe der Appenzeller Bären sensationell mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen begonnen. Leider konnte das Team aus der 3. Stärkeklasse den Schwung nicht mitnehmen.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Nachdem die Innerrhoder U19-Volleyballerinnen zum Saisonauftakt zwei Mal hintereinander gewonnen hatten, stand am 22. Oktober in St.Gallen ein anspruchsvolles Spiel gegen Rheno Volleyball an. Dieses ging klar mit 0:3 verloren. Die Gegnerinnen waren überlegen und es war schwer, gegen ihre starken Angriffe und Services anzukommen. Trotz dieses Rückschlags bewiesen die Bärinnen am selben Tag gegen den STV St.Gallen 2 Ausdauer. Die Sätze wechselten sich ab, Appenzell führte zwischenzeitlich sogar mit 2:1. Doch der fünfte Satz ging knapp zu Gunsten von St.Gallen aus. Unglücklich verlor das Team den Entscheidungssatz 13:15. Die Enttäuschung war in diesem Moment sehr gross.

Vier Wochen später bot sich die Gelegenheit zur Revanche gegen Rheno Volleyball. Zwei junge Appenzeller Spielerinnen erhielten Einsatzzeit und konnten erste Erfahrungen sammeln. Obwohl die Gegnerinnen körperlich und spielerisch im Vorteil waren, gelangen den Innerrhoderinnen einige sehenswerte Punkte. Sie wehrten sich mit allen Kräften, waren aber erneut chancenlos. Das letzte Spiel der Herbstrunde fand am Sonntag, 26. November, gegen Uzwil in der Turnhalle des Gymnasiums Appenzell statt. Aufgrund eines vorhergehenden Spiels musste man sich im Gang eingelaufen. Gemeinsam mit den Uzwilerinnen wärmten sich die Frauen zu «Macarena» ein. Diese schöne Aktion erfreute die Trainerinnen. Im eigentlichen Spiel fehlte es nachher an Präzision und Konstanz. In entscheidenden Momenten schlichen sich unnötige Fehler ein. Obwohl das Appenzeller U19-Team Fortschritte gemacht hatte, reichte es gegen Uzwil Volley nicht, um einen Satz zu gewinnen. Die Gegnerinnen hatten ihre Hausaufgaben besser gemacht und gewannen verdient.

Trotz der vergangenen Niederlagen ist es wichtig, das Positive mitzunehmen. Das Team hat während der Herbstrunde viel gelernt. Es gilt nun, fleissig zu trainieren, um gut vorbereitet in die Frühlingsrunde starten zu können.

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