Dank starkem Kollektiv zum klaren Sieg

Die Innerrhoder Handballfrauen der 2. Liga bestritten am Samstag gegen HC Rheintal ihr erstes Meisterschaftsspiel. Während 60 Minuten gaben sie den Gastgeberinnen nicht den kleinsten Hauch einer Chance. Auch die Torhüterin zeigte mit 36 Prozent Abwehrquote eine starke Leistung.

  • (Symbolbild)

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Noch vor Jahresfrist ging die erste Partie der Meisterschaft – ebenfalls gegen den HC Rheintal – verloren. Eine «Klatsche», welche auf keinen Fall eine Wiederholung erlaubte. So reiste das elfköpfige Team mit viel Selbstvertrauen, aber auch der nötigen Portion Respekt nach Heerbrugg. Das kleine Kader zeigte ein starkes Kollektiv, sowohl im Angriff als auch vor allem in der Defensive.

Startformation überbot Erwartungen

Die von Coach Reto Zuglian entsandte Startformation – die Routiniers – liess in der ersten Halbzeit nichts anbrennen. Den Appenzellerinnen gelang ein bilderbuchmässiger Start. Schnelle Passfolgen setzten die Rheintalerinnen massiv unter Druck. Spielzüge wurden fehlerlos durchgeführt. Die entstandenen Lücken der gegnerischen Abwehr wurden gekonnt genutzt und der Ball zwischen die Pfosten befördert. Auch in der Abwehr zeigten die Gäste eine Glanzleistung, was dazu führte, dass der HC Rheintal in der ersten Halbzeit lediglich zu zwölf erfolgreichen Abschlüssen kam. Daran beteiligt war auch die erst 18-jährige Keeperin Jael Fässler, die eine starke Leistung zeigte. In der 18. Minute erspielte sich Appenzell einen Zehntore-Vorsprung, welcher ab diesem Zeitpunkt nicht mehr abgegeben wurde. Der Zwischenstand von 12:24 nach 30 Minuten hätte zugleich ein Schlussresultat sein können.

Kleine Schwächephase in 2. Halbzeit

Die zweite Hälfte des Appenzeller Torfestivals begann mit derselben Aufstellung – die Rookies –, welche Ende der ersten Halbzeit eingewechselt wurde. Der Fluss und die spielerische Leichtigkeit blieben zwar kurzweilig auf der Strecke, dennoch hatten die Gastgeberinnen zu keiner Zeit auch nur den Hauch einer Chance auf Schadensbegrenzung. Auch durch das zeitweilige Schwächeln in der Abwehr kamen die Rheintalerinnen zu einfachen Toren, welche auch die Torhüterin Fässler nicht immer abzuwehren vermochte. Die Rheintalerinnen blieben aber auch in der zweiten Hälfte auf ihren zwölf Treffern «sitzen». Mit 15 Treffern der Innerrhoderinnen standen diese zwar ganz klar hinter der Leistung der ersten Halbzeit. Nichtsdestotrotz resultierte zum Schluss ein 24:39.

Dank den blitzschnellen Reaktionen gelangen den TVA-Damen während der gesamten Spieldauer 15 Gegenstösse. Ebenso lobte Trainer Reto Zuglian die sehr wenigen Ballverlust und technischen Fehler seiner «Schützlinge». Nach allerdings erst einer Partie sind Mutmassungen zur Erreichung des Saisonziels noch fehl am Platz. Wenn die Frauen aber ihren Ehrgeiz mitnehmen und ihr spielerisches Können bei jedem Duell zeigen können, dürfte das Ziel – die Aufstiegsrunde – schon bald in greifbare Nähe rücken.

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