Damen des FC Appenzell verlieren gegen Gambarogno

Am Samstagabend fielen beim Erstligaspiel der Damen zwischen Appenzell und Gambarogno in der ersten Hälfte sieben Tore. Die zweite Halbzeit blieb dann torlos und die Innerrhoderinnen verloren trotz gutem Spiel unverdient mit 3:4.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Auch diese Partie wurde als Ausnahme auf dem Sportplatz Wühre gespielt (auf Schaies fand die Squash-Schweizermeisterschaft der Senioren satt). Die Innerrhoderinnen zeigten eine erfreuliche Partie, wurden aber dafür nicht belohnt. Auch spielten sie nach dem 3:1 nicht mehr gleich weiter wie in den ersten zwanzig Minuten. Die Appenzellerinnen und ihr Umfeld zeigten sich mit den Entscheidungen des Schiedsrichters nicht nur zufrieden, da dieser nicht immer mit gleichen Ellen gemessen habe. Verloren wurde die Partie aber nicht deswegen.

Munteres Tore schiessen

Die Partie konnte bei schöner Abendstimmung gestartet werden. In der vierten Minute wurde «Bibo» Dorsa steil angespielt und im Strafraum gefoult. Den fälligen Penalty verwandelte Elisabeth Inauen sicher zum 1:0. Nur 60 Sekunden später hiess es aber durch einen Freistoss 1:1. Dann musste sich die gegnerische Torhüterin nach einem Zusammentreffen mit Larissa Mazenauer pflegen lassen, konnte aber weiter spielen. Als in der 17. Minute die Gäste einen Ball nach vorne schlugen, landete dieser bei Brigitte Koster. Diese zögerte nicht lange und brachte aus rund 18 Metern mit einem wunderbaren Schuss in die linke Ecke die Einheimischen mit 2:1 in Führung. In der 21. Minute spielte Fabienne Weissinger Salome Rohner an, welche den Ball zu Barbara Dors verlängerte, die den Ball ebenfalls in die lange Ecke zum 3:1 für Appenzell schlug. Die Tessinerinnen machten nun etwas mehr Druck. Janica Fässler konnte aber klären. Als die Einheimischen das Abseits aufhoben, kamen die Gäste zum 3:2. Als in der 36. Minute die herauslaufende Anna Frei einen Ball behändigte, sah der Schiedsrichter eine Regelwidrigkeit und nach dem Penalty hiess es 3:3. Und in der 40. Minute lagen die Einheimischen nach einem Durchbruch plötzlich mit 3:4 zurück. In der Folge traf Chiara Lardelli nur das Aussennetz. Ein wohl als hohe Vorlage gedachter Ball von Salome Rohner strich nur ganz knapp am gegnerischen Tor vorbei. Noch vor dem Pausentee konnte Elisabeth Inauen vor dem eigenen Tor klären.

Ausgleich verpasst

In der zweiten Hälfte kamen bei Appenzell zwei frische Kräfte aufs Feld. Nadine Fässler zielte bei einem Versuch der Hüterin in die Hände. Nach einer knappen Stunde konnte Anna Frei abwehren und nach gut 60 Minuten sah Janica Fässler ihren Schuss knapp am Gehäuse vorbei fliegen. Die Einheimischen machten wieder etwas mehr Druck. In der 77. Minute verhinderte eine Parade der Gästetorhüterin den Ausgleich durch Nadine Fässler. In der 80. Minute sah der Ref kein Foul an Nadine Fässler, welche im Strafraum zu Fall kam. Appenzell suchte den Ausgleich, weiterhin aber ohne Erfolg. Und zwischendurch kam auch Gambarogno zu einer Möglichkeit. In der 92. Minute wehrte die Tessiner-Hüterin einen Freistoss von Chiara Lardelli ab und der Nachschuss ging über das Tor. So endete die Partie beim Stand von 3:4, weil auch Melissa Schenk knapp verfehlte.

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