Curling Club Thurgau gewinnt Appenzeller-Cup

Traditionsgemäss am letzten Januar Wochenende führte der Curling Club Herisau-Waldstatt zum 22. Mal den Appenzeller Cup in der Curlinghalle Lerchenfeld durch.

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Von den 22 teilnehmenden Teams, kamen die meisten aus der Region, sowie aber auch aus dem Thurgau, Berner Oberland und Zürich. Sogar aus Russland durfte ein Team begrüsst werden, das Russische Nationalteam im Rollstuhlcurling. Während dreier Tage wurden weit über 700 Curling Steine in 44 Partien gespielt. 22 Teams kämpften um Ruhm und Ehre und die begehrten Naturalpreise. Jeder Teilnehmer bekam aber auch ein schönes Stück Appenzeller Käse als Präsent mit auf den Heimweg. Dieses Präsent verleiht dem Turnier auch den Übernamen «Chäs-Cup». Auch das allen Spielern servierte Menü «Chäshörnli und Süüdworscht» unterstreicht den Turnier Gedanken, dass die Appenzeller Curlerinnen und Curler zusammen mit ihren Gästen gemeinsam Appenzeller Gemütlichkeit geniessen wollen.

Russische Gäste
Vor kurzem bekam der Präsident des CC Herisau-Waldstatt Ernst Waldburger einen Anruf aus Russland. Das Russische Rollstuhl Nationalteam kündigte eine Teilnahme am Turnier an. Ernst Waldburger meint dann auch, «Wir mussten diverse logistische Dinge wie Hotel, Anreise etc. kurzfristig klären. Eine Herausforderung war auch das Team am gesellschaftlichen Teil im nicht Rollstuhl gängigen Curling Clubrestaurant teilhaben zu lassen. Mit vereinten Kräften konnten wir aber die fünf Rollstulsportler in den ersten Stock hinauf tragen und sie so mit den Fussgängern den gemütlichen Teil geniessen lassen.» Das Rollstuhlteam konnte spielerisch aber nicht ganz mithalten. Einen Akzent setzten sie aber dennoch mit einem eher selten gesehenen 7er End gegen Kloten.

Fünf Runden
Nach drei Runden schieden am Samstagabend die sechs letztklassierten Teams aus dem Turnier aus. Nach der vierten Runde war das Turnier auch für alle anderen Teams beendet. Die besten sechs Teams machten danach in einer fünften Runde den Turniersieger unter sich aus. In der Finalrunde gewann Thurgau mit Skip Michi Höchner gegen Dübendorf mit 5:3. Einen schönen Erfolg konnte auch das Team Herisau-Waldstatt 4 von Skip Remo Ritter feiern. Es klassierte sich nach einem 8:2-Erfolg in der Endrunde gegen den Vorjahressieger Gstaad auf dem zweiten Rang. Die dritte Partie der Finalrunde entschied Uzwil gegen die zweite Herisauer Mannschaft mit Skip Heini Lutz mit 11:5 für sich. Lutz klassierte sich damit auf dem tollen fünften Rang.

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