Croatia 97 startet mit einer Niederlage

Nach nur siebeneinhalb Monaten ging letzten Sonntag die Schweizer Futsal-Meisterschaft – so früh wie noch nie – wieder los. Gleich zum Auftakt kam es zur Wiederauflage des letztjährigen Finals zwischen Futsal Minerva und MNK Croatia 97 Appenzell in der Berner Wankdorfhalle.

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Mit nur einem Spieler aus den letztjährigen Final und nur einem Ersatz reiste Croatia 97 zum Auftaktspiel nach Bern, da diverse Spieler gesperrt, verletzt, abwesend oder beim Einsatz im Rasenfussball waren. Dass die Heimmannschaft nicht mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Halbzeitpause verabschiedet wurde lag wohl in erster Linie daran, dass es sich bei den rund fünfzig Schaulustigen vorwiegend um Angehörige der Spieler handelte. Viele von ihnen werden sich ungläubig ihre Augen gerieben haben. Der amtierende Schweizermeister lag gegen eine personell unterbesetzte Mannschaft aus Appenzell nach zwanzig Spielminuten im Rückstand. In der ersten Halbzeit standen die Appenzeller defensiv sehr gut und vorne konnte man die wenigen Chancen nutzen und so ging es mit 1:0 in die Pause.

Von seinen jungen Vorderleuten willensstark abgeschirmt, zeigte Torhüter Sinisa Ivankovic, der auf diese Saison hin vom FC Schaffhausen nach Appenzell wechselte, auch in der zweiten Halbzeit eine unglaubliche Leistung. Langsam merkte man wie wichtig Breite auf der Ersatzbank ist, da es im Futsal mit nur einem Ersatzspieler unmöglich ist über die gesamte Spielzeit die Topleistung zu bringen. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Nachdem Ivankovic nach Wiederanpfiff erneut mirakulös parierte, war er beim Ausgleich auch Machtlos. Danach hatten die müden Appenzeller wenig entgegenzusetzen, und Minerva führte mit 5:1. Das Schlussresultat von 5:2 setzte Dudu wenige Sekunden vor Schluss.

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