Chancen viele – Tore keine

Im letzten Heimspiel der Saison rehabilitieren sich Bühlers Herren 1 zumindest spielerisch für die desolate Vorstellung vor einer Woche gegen Teufen.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Gegen Bazenheid sollten drei Punkte her. Bühler setzte spielerisch einige Glanzpunkte, doch trotz einem Haufen Chancen gelang es nicht, das Runde ins Eckige zu befördern. In der ersten Viertelstunde hatte Din Salihovic dreimal de Führungstreffer auf dem Fuss. Dann kam die Viertelstunde von Alex Rüesch, der ebenfalls dreimal nicht reüssieren konnte. In der 32. Minute eroberte sich Din Salihovic in „Gattuso-Manier“ einen Ball im Mittelfeld. Er trieb den Ball 20 Meter und schloss wuchtig ab.  Auch dieser Schuss blieb in der engmaschigen Bazenheider Abwehr hängen. Vor der Pause kamen die Gäste – bis anhin völlig ungefährlich – dann plötzlich zu Chancen. Bühler Torwart Dunder stand glücklicherweise zweimal auf dem Posten und wehrte gekonnt ab.

Obwohl Bazenheid mit einem gefährlichen Freistoss direkt nach der Pause die erste Chance hatte, ging der Sturmlauf des FCB auch in Hälfte zwei weiter. Das Tore schiessen wollte und wollte aber nicht gelingen. Jonathan Fausch brachte beispielsweise das Kunststück fertig, völlig freistehend den Torwart anzuschiessen. Das Glück war den Toggenburgern definitiv hold, als in der 58. Minute ein Eigentor in unglaublicher Art und Weise verhindert werden konnte. Bühler hatte zehn bis fünfzehn grosse Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen, und am Ende  brauchte es doch Glück, nicht mit leeren Händen dazustehen, denn in den letzten Spielmomenten konnten Matijas Dunder und Baris Kaygisiz in letzter Not gemeinsam den Gegentreffer verhindern. So endete die Partie in einem torlosen Unentschieden, welche aber immerhin viele Torszenen bot und eigentlich einen Gewinner verdient hätte. Bühler zeigte spielerisch die geforderte Reaktion, auch wenn Trainer Pinto nach dem Spiel ob der vielen vergebenen Chancen sichtlich enttäuscht war.

Weitere Artikel

  • Die beiden Nordostschweizer Martin Roth (links) und Werner Schlegel (rechts) kehrten erfolgreich aus der Südwestschweiz zurück.
  • Die Kinder in Stein bekommen zwei neue Lehrpersonen. (Symbolbild: bigstock)