«Blitzbesuch» der Tour de Suisse

Bei der zweitletzten Etappe der diesjährigen Tour de Suisse, die von Tübach nach Weinfelden führte, wurde heute Samstag auch das Appenzellerland durchfahren.

  • Durchfahrt des Tour-Feldes in Oberegg.  (Bilder: Rolf Rechsteiner)

    Durchfahrt des Tour-Feldes in Oberegg. (Bilder: Rolf Rechsteiner)

  • Auch im Gontenbad war die Durchfahrt der Tour de Suisse ein «Ereignis» – nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums.   (Bilder: Vreni Peterer)

    Auch im Gontenbad war die Durchfahrt der Tour de Suisse ein «Ereignis» – nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums. (Bilder: Vreni Peterer)

  • Die «Tour» passierte Waldstatt in langgezogenem Feld um anschliessend den Bergpreis Engishalden in Angriff zu nehmen, der sich oben vor der Kurve beim (ehemaligen Restaurant) Säntisblick, Schwellbrunn, befand.  (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

    Die «Tour» passierte Waldstatt in langgezogenem Feld um anschliessend den Bergpreis Engishalden in Angriff zu nehmen, der sich oben vor der Kurve beim (ehemaligen Restaurant) Säntisblick, Schwellbrunn, befand. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

Zweimal wurde das Appenzellerland «gestreift», ein erstes Mal von Thal her via Wolfhalden und Heiden nach Oberegg und via Reute wieder ins Rheintal.

Wohl 300 Sportbegeisterte säumten am Samstag ab 13.30 Uhr die Hauptstrasse zwischen Riethof und Ortseingang von Oberegg, wo ein Bergpreis zu holen war. Das Velo prägte auch unter den Zuschauern das Bild; Besucher im Renndress waren überaus zahlreich. Der Pulk der Begleitfahrzeuge näherte sich von Heiden her, und dahinter folgte pünktlich anhand der Marschtabelle das geschlossene Feld. Binnen dreissig Sekunden war der Spuk vorbei. Als der Besenwagen seine Rückansicht präsentierte, kam Bewegung ins Volk – es fehlte der Getränkestand.

Von Altstätten aus ging es später via Eichbergstrasse zum zweiten «Abstecher» ins Appenzellische, nämlich durch Appenzell, Gonten, Urnäsch und Waldstatt hinauf nach Schwellbrunn, bevor sich der Tross dann via Degersheim auf den Weg Richtung Etappenankunft in Weinfelden machte.

Es war eine Etappe, die noch einmal die Sprinter in den Fokus rücken liess. Mit einer «Startrunde» ab Tübach entlang des Bodensees ging die Etappe topographisch ruhig los, was sich aber änderte sobald das Appenzellerland in Angriff genommen wurde, wo einige kurze aber harte Anstiege auf die Radprofis warteten.

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