Bittere Heimniederlage für FC Teufen

Bei typischem Aprilwetter empfing der FC Teufen zuhause die auf einem Abstiegsplatz klassierte Mannschaft aus Urnäsch.

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Obwohl für die Gastgeber aus den bisherigen Partien deutlich mehr Punkte resultierten als für die Hinterländer, war kein Klassenunterschied erkennbar. Auf dem nassen Kunstrasen entwickelte sich ein von viel Kampf sowie etlichen Fehlpässen geprägtes Spiel. Teufen bemühte sich das Spieldiktat zu übernehmen und offensiv zu agieren. Bei einem Angriff über die linke Seite gelangte der Ball zu Boppart, der im Strafraum zu Fall kam. Den fälligen Strafstoss verwandelte Captain Rohner souverän zum 1:0. Wenige Minuten später mussten die Urnäscher einen weiteren Dämpfer in Form einer Roten Karte einstecken, Angehrn war äusserst unsanft von den Beinen geholt worden. Die Aufregung über den sehr strengen Schiedsrichterentscheid und die zahlenmässige Überlegenheit verschafften der Heimmannschaft weitere Vorteile. In der 32. Spielminute lancierte Boppart mit einen herrlichen Pass in die Tiefe Creo, welcher das vermeintliche 2:0 erzielte. Er befand sich dabei jedoch knapp im Abseits, weshalb der Treffer nicht zählte. Der Unparteiische stand kurz darauf erneut im Mittelpunkt, als er van Neijenhof die zweite Gelbe Karte zeigte und dieser somit vorzeitig unter die Dusche musste. Dennoch bot sich den Mittelländern noch vor der Pause die Möglichkeit, um die Führung auszubauen. Boppart konnte den Ball zwei Meter vor dem gegnerischen Tor nach scharfer Hereingabe aber nicht wunschgemäss kontrollieren. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte eindeutig den Gästen aus Urnäsch. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff entschärfte Teufens Torhüter Ehrbar einen strammen Schuss aus kurzer Distanz mit einer wunderbaren Parade. Gegen den Schlenzer in der 51. Minute konnte er jedoch nichts ausrichten und der Ausgleich war Tatsache. In der Folge präsentierte sich das Spielgeschehen ausgeglichen. Es war rund eine Stunde gespielt, als Rohner nach einem optimal getretenen Freistoss von Marti die Teufner per Direktabnahme erneut in Front schoss. Die Hinterländer warfen nun alles nach vorne und belagerten das Tor der Heimmannschaft. Nach einem Corner in der 81. Spielminute fand der Ball vom Rücken eines Urnäscher Stürmers den Weg ins Tor, womit es 2:2 unentschieden stand. Ein Punkt war den Gästen aber offensichtlich zu wenig, denn sie griffen weiter vehement an. Vier Minuten vor dem Ende der Begegnung wurden ihre Bemühungen belohnt. Im Anschluss an einen Freistoss erzielten sie per Kopf das entscheidende 2:3. Der FC Teufen stand nach Ablauf der 90 Minuten mit leeren Händen da, obwohl er zweimal in Führung gelegen hatte.

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