Bei klirrender Kälte von Schwende auf die Ebenalp

Am Samstagabend fand in Schwende bei klirrend kalten minus vier Grad Kälte die 11. Ebenalptrophy statt.

  • Impressionen vom Start und im Ziel auf der Ebenalp, festgehalten von Monika Schmid und Eliane Broger.

    Impressionen vom Start und im Ziel auf der Ebenalp, festgehalten von Monika Schmid und Eliane Broger.

Die Ebenalptrophy als Nachtrennen und Volkslauf gibt es seit 2005 und wurde zur Förderung des Tourenskisports gegründet. Nicht ganz jedes Jahr fand sie seither statt, entweder aus Schneemangel oder weil der Föhn eine Durchführung verhinderte. Aber an diesem herrlichen Abend herrschten für die 136 Startenden – entweder mit Tourenskis oder mit Schneeschuhen an den Füssen – perfekte Schneeverhältnisse.

Punkt 19 Uhr ging es los. Vorneweg die 40 Sportläufer, die eine Strecke von 6km mit einem Aufstieg von 976m zu bewältigen hatten. Bei diesen sind die Lawinenschaufel und ein LVS (Lawinensuchgerät) obligatorisch. Erstes Zwischenziel war die Ebenalp, dann ging’s für diese weiter via Chlus zur Gartenalp und nach einem Fellwechsel dort wieder hoch ins Ziel auf der Ebenalp. Die 96 Volksläufer marschierten ebenfalls via Eugst, Gartenwald, Gartenalp und dann direkt ins Ziel auf der Ebenalp. Ihre Strecke war 3.5km lang mit einem Aufstieg von 790m. Auf beiden Strecken sorgten Posten mit Mitgliedern des SAC und der Bergrettung für Sicherheit und gute Betreuung.

Tagessieger wurde Marco Wildhaber aus Aeschi bei Spiez, mit einer Zeit von 53.38. Das erste Zwischenziel hatte er bereits nach 38 Minuten erreicht. Mit Startnummer 34 ging Nicole Signer, Weissbad, mit einer Zeit von 1.13.42 durchs Ziel und holte den Tagessieg bei den Frauen.

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  • (Symbolbild: hr)

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