Andrin Signer holt sich Kategoriensieg

Das seit 2015 beinahe alljährlich durchgeführte «Chrobeg Buebeschwinget» konnte am Samstag trotz erschwerter Umstände stattfinden. Die Appenzeller waren in allen Kategorien in den Schlussgängen vertreten, den Kategoriensieg holte sich aber einzig Andrin Signer.

  • Sowohl Manuel Albin (im Bild oben) als auch Kay Rechsteiner holten sich in ihrer Kategorie absolute Spitzenrangierungen.  (Archivbild: Lorenz Reifler)

    Sowohl Manuel Albin (im Bild oben) als auch Kay Rechsteiner holten sich in ihrer Kategorie absolute Spitzenrangierungen. (Archivbild: Lorenz Reifler)

Bereits die Aufbauarbeiten mussten aufgrund des stürmischen Wetters mit viel Aufwand betrieben werden. Entsprechend waren am Samstagmorgen in der Früh nochmals etliche Hände gefragt, um die restliche Infrastruktur für die über 400 Jungschwinger bereit zu stellen. Trotz dieses Mehraufwandes gelang es der gesamten Equipe rund um den organisierenden Schwingklub Appenzell und Bauchef Stefan Inauen, den zahlreichen Schwingern und Mitgereisten ein ehrenhaftes Festgelände zu präsentieren.

Andrin Signer nicht zu bremsen

Nebst den Schwingern aus der Nordostschweiz konnten auch Gäste der befreundeten Schwingverbände Adelboden und Entlebuch begrüsst werden. Die heimischen Appenzeller erkämpften sich dank dem Weissbädler Andrin Signer den Kategoriensieg in der Altersgruppe 2015/2016. Von Beginn weg dominierte er seine Gegner und reihte ein Siegeskreuz an das andere. Im Schlussgang kam es zum Duell mit dem bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Wattwiler Dominik Zwingli. Doch Signer entschied auch die Endausmarchung für sich und schrammte letzten Endes nur haarscharf am Punktemaximum vorbei. Im zweiten Rang fand sich mit Cyrill Signer ebenfalls ein Appenzeller wieder. Diese Spitzenrangierung verdiente er sich mit fünf Siegen und nur einer Niederlage. Insgesamt holten sich die Appenzeller zehn Auszeichnungen in dieser Kategorie.

Drei weitere Appenzeller im Schlussgang

Die Appenzeller blieben auch in den restlichen Kategorien vorne dabei. Wenngleich ein weiterer Appenzeller Kategoriensieg im Endeffekt nicht gelingen konnte, so durften sich zumindest drei heimische Schwinger über den Schlussgangeinzug freuen. In der Kategorie 2013/2014 gelang dies Lukas Manser, welcher leider den Sieg seinem Zürcher Kontrahenten Laurin Meier überlassen musste. Dennoch resultierte mit dem vierten Schlussrang die beste Appenzeller Klassierung in dieser Kategorie. Auch Johann Mazenauer gelang es in der Kategorie 2011/2012 nicht, den Sieg an seine Fahne zu heften. Er unterlag dem St. Galler Maurin Fürer, nachdem im Vorfeld beide Schwinger all ihre Gegner bezwingen konnten. Dank seiner exzellenten Vorarbeit blieb Mazenauer dennoch der Ehrenplatz. Diesen teilte er sich mit dem Oberegger Kay Rechsteiner. Direkt dahinter folgt mit Manuel Albin ein weiterer Appenzeller auf dem dritten Schlussrang. In der ältesten Kategorie 2009/2010 stellte sich im Schlussgang der dem Schwingklub Wolfhalden angehörende Marco Graf dem Toggenburger David Forrer. Leider ging auch dieses Duell zu Ungunsten der Appenzeller aus, wobei sich Graf im Endeffekt mit dem vierten Schlussrang zufriedengeben musste. Im Gesamten sicherten sich die Appenzeller Schwinger erfreuliche 35 Auszeichnungen. Möglicherweise hätten sich die Gastgeber noch die eine oder andere bessere Klassierung gewünscht. Dennoch gilt es sich an den erbrachten Leistungen zu erfreuen und an den weniger geglückten Dingen weiter zu arbeiten. Die von Alfred Moser geschnitzten und von Annelies Tschan gespendeten Holzstiere fanden in den vier Kategoriensieger ihre neuen Besitzer, wobei ein Stier auch im Appenzellerland bleiben durfte.

10

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar