Am Sachsenring wird gekämpft bis zum Schluss

Am vergangenen Wochenende gastierten die Motorrad-Piloten vor 15'000 Zuschauern auf dem Sachsenring. Titelanwärter Daniel Sutter aus Weissbad blieb hinter seinen Erwartungen

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Vor dem Finale in Hockenheim ist bereits eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Titel gefallen. Tatu Lauslehto (FIN) konnte seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Titelanwärter Daniel Sutter blieb mit Startplatz 15 hinter seinen Erwartungen. „Da hilft mal wieder nur ein Blitzstart“, sagte er nach dem Training.
Das erste Rennen am Samstagabend: Mit einem gewohnt guten Start machte Daniel Sutter vom Kawasaki Schnock Team Shell Advance auf den ersten Metern einige Plätze gut. Bereits auf Rang acht liegend kam er aus der ersten Runde zurück, direkt gefolgt von seinem Teamkollegen Christian von Gunten. Zunächst arbeitete sich Sutter bis auf Platz vier vor, konnte gegen Rennende das Tempo an der Spitze nicht ganz mitgehen – mehr als der fünfte Platz war diesmal nicht drin. Lauslehto konnte das Rennen auf den letzten Metern für sich entscheiden. Rennen 2 am Sonntag-Mittag: So richtig sollte es am Sachsenring auch am Sonntag nicht laufen. Doch Aufgeben gibt es bei den „Grünen“ nicht. Während  Kevin Wahr und David Linortner den Sieg erneut unter sich ausmachten, lief es für Daniel Sutter wieder nicht nach Plan. In der ersten Kurve im Pulk eingeklemmt, tat er sich schwer, seine Konkurrenten zu überholen. Zwar konnte sich der Sutter bis auf Platz sieben vorarbeiten, doch dann war Schluss mit dem Vorwärtsdrang. Gegen Rennende bekam er sogar, mit seinem Landsmann Roman Stamm, ordentlich Druck von hinten. Nicht wirklich zufrieden konnte Sutter Platz sieben ins Ziel retten. Der Führende in der Gesamtwertung, Tatu Lauslehto, kam als Vierter ins Ziel. 32 Punkte trennen Lauslehto und Sutter vor dem Saisonfinale in Hockenheim. „Ich hoffe in Hockenheim können wir noch einmal angreifen. 32 Punkte sind eine echte Hausnummer, aber der Titel ist noch möglich. Der Sachsenring lag mir noch nie wirklich, es war einfach nicht mein Wochenende,“ sagte der Appenzeller nach dem Rennen frustriert.  „Sicher jetzt wird es beim letzten Rennen noch einmal richtig hart für uns und wir werden alles geben was wir können. Rechnerisch ist noch alles möglich, einfach wird es nicht, aber gekämpft wird bis zum letzten Zielstrich. Jetzt geht es am Wochenende noch einmal zum Testen nach Hockenheim und dann steht auch schon das Finale an. Es wird auf jeden Fall sehr spannend“, sagte Roman Raschle (Teamchef) nach den Rennen.

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