10 Zweige für Innerrhoder Jungschwinger

Totz mässig guten Wetterprognosen stiegen die 32 angetretenen Innerrhoder Buebe- und Jungschwinger letzten Samstag wieder voller Vorfreude und Tatendrang in die Schwingerhosen. Der in Sirnach ausgetragene Thurgauer kantonale Jungschwingertag war mit über 300 Jungschwingern einmal mehr stark besetzt. Die Appenzeller liessen sich davon jedoch nicht entmutigen und überzeugten mit Spitzenplätzen und ersten Zweigerfolgen.

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Die dominierende Figur in der Kat. 96/97 war unumstritten Samuel Giger. Mit seinen 16 Jahren feierte er bereits mehrere Kranzerfolge bei den Aktiven – darunter auch den NOS Kranz – sowie die Selektion für den bevorstehenden Kilchberg Schwinget im September. Dahinter konnten aber auch zwei Innerrhoder überzeugen: Sowohl Patrick Schmid wie auch Sepp Fuster mussten sich zwar dem überragenden Sieger geschlagen geben, doch konnten sie in den restlichen Gängen weitgehend überzeugen. Etwas Wettkampfglück hatte Fuster, als er sich mit dem gewonnenen Zusatzgang gerade noch in die Zweigränge kämpfen konnte. Etwas unglücklich verlief der Tag für Thomas Koch. Nach zwei Startsiegen musste er sich zuerst gegen Samuel Giger und im Anschluss auch noch gegen den zweiten Schlussgangteilnehmer, Marco Oettli, geschlagen geben. Trotz Ambitionen auf einen Spitzenplatz fiel er nach verlorenem letztem Gang gar einen Viertelpunkt hinter die Zweigränge.
In der Kat. 98/99 konnte auch Patrick Signer nicht seine beste Leistung abrufen und verpasste überraschend das begehrte Eichenlaub.
Einiges besser lief es den Innerrhodern in der Kat. 00/01. Allen voran Philipp Fässler: Der junge Appenzeller, der anfangs Saison seinen ersten Zweig bejubeln konnte, überzeugte mit vier Siegen und einem wohlverdienten sechsten Schlussrang. Ebenfalls konnte sich einmal mehr auch Jaime Marty unter die Zweiggewinner einreihen. Der kaum bezwingbare Eichberger klassierte sich mit je drei Siegen und drei gestellten Gängen im gleichen Rang wie Fässler. Der Erfolg von Bruno Biser und Damian Schmid lag bis zum Schluss auf Messers Schneide, mussten doch beide ihren letzten Gang noch gewinnen. In eindrücklicher Manier und tadellosem Wettkampfgeist überzeugten sie jedoch auch dort und durften so überglücklich den Zweig in Empfang nehmen.
Routiniert agierten auch Ramon Signer und Marco Inauen in der Kat. 02/03. Die stets mit sehr guten Resultaten glänzenden Appenzeller brillierten mit je fünf Siegen und den Rängen zwei und fünf. Für Signer war der gestellte zweite Gang letzthin doch etwas ärgerlich, weil er so den Einzug in den möglichen Schlussgang verpasste. Das berüchtigte «Vierteli» fehlte unglücklicherweise Severin Inauen. Aufgrund der fehlenden Maximalnote im letzten Gang verpasste er das erstrebte Ziel knapp. Erfreulicherweise durften zum ersten Mal in dieser Saison auch zwei Schwinger in der jüngsten Kategorie Eichenlaub ins Appenzellerland entführen. Raphael Schiegg erreichte dies dank vier einwandfreien Siegen und zwei Niederlagen. Mit Recht konnte er sich über den neunten Schlussrang freuen. Ebenfalls seinen ersten Zweig erreichte Ramon Mock. Konnte er schon vor Wochenfrist mit dem zweiten Rang auf dem Sertig überzeugen, liess er sich auch diesmal nicht von den bis zu zwei Jahre älteren Schwingern einschüchtern. Trotz verlorenem letztem Gang war ihm der Zweig nicht mehr zu nehmen.

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