10 Nachwuchsmeistertitel und 21 Podestplätze

Erneuter und erfolgreicher Grosseinsatz der Teufner Leichtathleten: An den Meisterschaften der Ostschweizer Kantone in Herisau räumten die Mittelländer mit 21 Medaillen, davon zehn Meistertitel, richtig ab. In Frauenfeld erreichten weitere Athleten die SM-Limite.

  • Mara Schwitter. (Bilder: zVg)

    Mara Schwitter. (Bilder: zVg)

  • Rina Zuberbühler.

    Rina Zuberbühler.

  • Nino Camiu.

    Nino Camiu.

  • Nola Zuberbühler.

    Nola Zuberbühler.

Mit zehn Medaillen bestätigten die U16-Athleten, dass sie nahtlos an die Erfolge der älteren Teufner anschliessen. Timea Rankl demonstrierte ihre Überlegenheit im Sprint in neuer persönlicher Bestleistung von 9.97 Sekunden über 80 Meter und gewann überlegen Gold; national stösst sie damit auf Rang 2 vor. Ihre Schnelligkeit nutzte die Athletin aus Speicher auch im Wurf hervorragend, im Kugelstossen holte sie Silber, und im Speerwurf landete sie auf dem 3. Platz. Den Weg an die nationale Spitze hat auch Mara Schwitter gefunden. Mit 12.01 Sekunden gewann sie überlegen die 80-Meter-Hürden und führt neu auch die nationale Bestenliste an. Ihre Schnelligkeit bestätigte sie mit den zweiten Plätzen über 80 Meter und im Weitsprung.

Ebenfalls nationale Spitzenplatzierungen darf Ambra Corciulo anstreben. Den Hochsprung gewann sie mit neuer persönlicher Bestleistung überlegen und reiht sich national auf Platz 3 ein. Je vierte Plätze erreichte sie im Kugelstossen und im Speerwurf. Eine weitere Athletin mit nationalen Zielen ist Rina Zuberbühler, sie gewann den Weitsprung mit 5.30 Metern, was national Rang 2 gleichkommt, dazu belegte sie im Speerwurf Platz 2.

In der männlichen Altersklasse U16 überragte aus Teufner Sicht Nino Camiu. Der Gaiser triumphierte über 600 Meter in neuer persönlicher Bestzeit von 1.31.44; national rückt er damit auf Platz 12 vor. Seine technischen Fortschritte bestätigte Camiu mit Rang 4 über die Hürden und Platz 5 im Weitsprung.

In der Kategorie U14 war die Teufner «Überfliegerin» Nola Zuberbühler. Sie gewann den Weitsprung in neuer Bestweite von 4.96 Metern und war auch im Hochsprung mit 1.43 Metern überlegen; in beiden Disziplinen stösst sie national unter die ersten zehn vor. Ihr Mehrkampftalent deutete sie mit einem Sieg im Drehwurf, Platz 3 im Weitsprung, Platz 4 im Speerwurf und Platz 6 im Stabweitsprung an. Top-Platzierungen in grossen Startfeldern erreichten auch Leonor Baumann über die Hürden und im Speerwurf als 6. sowie Selina Eugster als 5. im Sprint und Luana Corciulo mit Rang 6 im Sprint sowie Platz 10 über die Hürden.

In der Kategorie U12 wächst mit Gabriel Baumeler ein Mehrkampftalent heran. Platz 2 im Drehwurf, Rang 3 im Stabweitsprung und im Ballwurf sowie Rang 4 im Kugelstossen lautet seine Erfolgsbilanz. Luis Höhener gewann den Stabweitsprung und belegte im Drehwurf Platz 5.

Bei den jüngsten Mädchen machte aus Teufner Sicht Anik Zuberbühler mit Spitzenrangierungen auf sich aufmerksam. Die U12-Athletin gewann den Stabweitsprung und Silber im Weitsprung sowie im Drehwurf, dazu unterstrich sie ihre Vielseitigkeit mit den Rängen 5 im Sprint und im Ballwurf.

SM-Limiten in Frauenfeld

An den Thurgauischen Kantonalmeisterschaften nutzten ältere Teufner Athleten ihre Form hinsichtlich der nationalen Meisterschaften zu testen. Bei den Aktiven überzeugte Antonia Gmünder mit 14.11 Sekunden über 110 Meter Hürden und Platz 3, und über 200 Meter lief sie in schnellen 24.68 Sekunden als Vierte ins Ziel. Fabienne Schwitter lief über 200 Meter als Sechste in neuer persönlicher Bestzeit von 25.74 Sekunden.

Mehrere Athletinnen der Kategorie U18 überzeugten mit aufsteigender Form. Allen voran Amelia Widmer mit neuen persönlichen Bestleistungen im Speerwurf mit 38.84 Metern und Rang 2 sowie 72.24 Sekunden über 400 Meter Hürden; damit übertraf sie gleich zwei Limiten für die kommenden Schweizermeisterschaften. Mehrere Disziplinen testete Eliane Troxler: Nach ihrem Podestplatz an der Hallen-SM verbesserte sie ihre Bestleistung über 200 Meter auf sehr gute 25.95 Sekunden; national bedeutet dies aktuell Rang 15. Über 100 Meter belegte sie mit 12.95 Sekunden Platz 3 im Final. Mehrere Disziplinen testete auch Flavia Rüegg: Im Speerwurf belegte sie Rang 3 mit 36.00 Metern und verpasste die SM-Limite knapp.

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