Vermisster Mann im Alpstein lebend geborgen

Der 43-Jährige aus der Region Ostschweiz ist in ein Zentrumsspital gebracht worden.

  • Die Rega-Suche aus der Luft musste wegen Nebels abgebrochen werden. (Symbolbild: kai)

    Die Rega-Suche aus der Luft musste wegen Nebels abgebrochen werden. (Symbolbild: kai)

Am Dienstag, 21. November, kurz vor 20 Uhr meldete eine Mutter, dass sich ihr 43-jähriger Sohn sehr wahrscheinlich im Alpstein aufhalte und massive gesundheitliche Probleme habe. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden leitete sofort umfangreiche Recherchen ein und bot die Rega für einen Suchflug auf. Wegen dichten Nebels im Gebiet Meglisalp musste die Suche aus der Luft abgebrochen werden.

Sechs Retter der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) und ein Kantonspolizist rückten zu Fuss zur Meglisalp aus und fanden den 43-jährigen Mann lebend in einem kleinen Zelt im Bereich «Kreuzböhl». Zu diesem Zeitpunkt schneite es im Einsatzgebiet. Zudem musste der Mann durch einen «Fachspezialisten Medizin der ARS» ständig betreut werden. Die Retter der Rettungsstation Appenzell und der Patient hatten Zugang zum derzeit geschlossenen Bergrestaurant Meglisalp und fanden dort notdürftigen Unterschlupf. Der 43-jährige Patient konnte erst am frühen Mittwochnachmittag mit der Rega in ein Zentrumsspital geflogen werden.

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