Lawinenniedergang zwischen Wasserauen und Seealpsee

Am Montagnachmittag kurz vor 15.00 Uhr ging bei der Notrufzentrale St. Gallen die Meldung über einen Lawinenniedergang zwischen Wasserauen und dem Seealpsee ein.

  • Die Einsatzkräfte der Rega und der Alpinen Rettung suchten den Lawinenkegel ab. (Bilder: kai)

    Die Einsatzkräfte der Rega und der Alpinen Rettung suchten den Lawinenkegel ab. (Bilder: kai)

  • Hinweistafel in Wasserauen.

    Hinweistafel in Wasserauen.

Weil sich im fraglichen Gebiet schon viele Wanderer aufhielten, entschloss man sich zu einem Aufgebot der Suchmannschaften. Sofort rückten Einsatzkräfte der Alpinen Rettung Schweiz (ARS), der Rega und der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden aus. Der Wanderweg zum Seealpsee wurde im Bereich Chobel von einer Nassschneelawine rund zwei Meter hoch verschüttet. Die Einsatzkräfte suchten den Lawinenkegel mit Hilfe von zwei Lawinensuchhundeteams sowie mittels Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS) ab. Die Retter sondierten den Lawinenkegel und suchten auf diese Weise nach möglicherweise verschütteten Personen. Nachdem sämtliche Suchmethoden keine Anzeichen auf verschüttete Personen ergaben und bei den Einsatzkräften keine Vermisstmeldungen eingingen, wurde die Suche um 17.15 Uhr abgebrochen.

Die Kantonspolizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es zu dieser Jahreszeit immer wieder zu Lawinenniedergängen kommen kann und dass man sich im Alpstein in ein Gebiet mit alpinen Gefahren begibt.

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