Gerüst stürzt auf Stromleitung der Appenzeller Bahnen

Ein Lastwagen riss auf der Bahnhofstrasse in Herisau zwei Höhenbeschränkungsgerüste herunter. Teile dieser Gerüste stürzten dabei auf eine Stromleitung und das Geleis der Appenzeller Bahnen. Verletzt wurde niemand, es entstand aber erheblicher Sachschaden.

  • Das Gerüst stürzte auf die Gleise der Appenzeller Bahnen, nachdem es vom LkW gerammt wurde. (Bild: kar)

    Das Gerüst stürzte auf die Gleise der Appenzeller Bahnen, nachdem es vom LkW gerammt wurde. (Bild: kar)

Ein 66-ähriger Lastwagenchauffeur fuhr vom Bahnhof Herisau her in Richtung Herisau-Dorf. Im dortigen Baustellenbereich führt die provisorische Fussgängerüberführung über die Bahnhofstrasse. Sie ist auf beiden Seiten mit einem 3.50 m hohen Höhenbeschränkungsgerüst signalisiert und gesichert. Der 3.90 m hohe Aufbau des Lastwagens riss bei der Durchfahrt beide Gerüste herunter. Ein Teil dieser Gerüste fiel auf die Stromleitung und anschliessend auf die Schienen der Appenzeller Bahnen. Der Zug konnte in der Folge nicht mehr fahren. Die Fussgängerüberführung wurde nur sehr knapp verfehlt und blieb unbeschädigt. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Die Appenzeller Bahnen schalteten sofort den Strom ab. Die vor Ort eingetroffene Patrouille der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden sperrte den Unfallplatz ab. Durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei wurde die Feuerwehr Herisau aufgeboten. Diese rückte mit sechs Feuerwehrleuten für die Verkehrsumleitung aus.

Dank der schnellen und guten Zusammenarbeit des Reparatur-Teams der Appenzeller Bahnen und der vor Ort tätigen Bauunternehmung konnten die Fahrbahnen schnell frei geräumt werden.

Zwischen 7.40 und 8.45 Uhr wurde der Bahnbetrieb auf der Strecke Gossau – Wilen mit Bahnersatzbussen aufrechterhalten. Die Verkehrsumleitung konnte nach zwei Stunden um 9.45 Uhr wieder aufgehoben werden.

Weitere Artikel