Fischsterben wegen ausgelaufener Gülle

Am Mittwochabend, 10. Juni, pumpte ein Landwirt Gülle von einer kleinen Güllengrube in ein grosses Güllenbecken. Der Druckschlauch hatte eine Schadenstelle woraus eine grössere Menge Gülle auf die Wiese floss.

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Dort versickerte die Gülle und geriet in den unterirdischen Zulauf zum Immbach. Der Zulauf sowie der Immbach bis zur Einmündung in die Sitter wurden sehr stark mit Gülle verseucht. Sämtliche Forellen und die Kleinlebewesen in diesen Gewässern wurden vernichtet. Seitens der Fischereiverwaltung wird von einem Totalschaden gesprochen. Der Landwirt wird durch die Kantonspolizei bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden angezeigt. Im Einsatz war auch der Pikettdienst vom Amt für Umwelt.

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