E-Bikes müssen auch tagsüber mit Licht fahren

Seit dem 1. April müssen alle E-Bikes in der Schweiz auch am Tag mit Licht fahren. Die Lichter müssen fest am Velo angebracht sein. Diese Pflicht gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen. Dadurch wird die Sichtbarkeit und somit auch die Sicherheit der E-Bike-Fahrenden erhöht.

  • Symbolbild: bigstock

    Symbolbild: bigstock

Die Ausrüstungsvorschriften für die Beleuchtungseinrichtungen bleiben unverändert. An E-Bikes müssen mindestens ein nach vorne weiss und ein nach hinten rot leuchtendes, ruhendes Licht fest angebracht sein. Bei schnellen E-Bikes muss diese Beleuchtung typengenehmigt sein. Als «fest angebracht» gelten auch Anstecklichter. Die Ausrüstung mit speziellen Tagfahrlichtern ist erlaubt, aber nicht vorgeschrieben. Aufgrund der Bestimmungen zum Tagfahrlicht genügt es, wenn das Licht tagsüber nur vorne eingeschaltet ist. Um besser gesehen zu werden, empfiehlt das Bundesamt für Strassen aber, immer Vorder- und Rücklicht einzuschalten.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU empfiehlt zusätzlich: Defensiv und vorausschauend fahren, längeren Bremsweg einberechnen, sich sichtbar machen – auch am Tag (eventuell mit Leuchtweste), Velohelm tragen.

Vorausschauendes und zurückhaltendes Fahren ist auf dem E-Bike besonders wichtig. Einerseits übersehen andere Verkehrsteilnehmende die schmalen Zweiräder leicht, andererseits ist ein herkömmliches Velo auf den ersten Blick kaum von einem E-Bike zu unterscheiden. Das Tempo von E-Bikes wird deshalb oft unterschätzt.

Wer tagsüber ohne Licht mit dem E-Bike unterwegs ist, kann mit einer Ordnungsbusse in der Höhe von 20 Franken gebüsst werden.

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