Blitzeinschlag vernichtet Bauernhaus in Hundwil

Am Donnerstagmorgen, 27. Juni, ist in Hundwil ein Bauernhaus abgebrannt. Personen und Tiere kamen dabei keine zu Schaden. Es entstand laut Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hoher Sachschaden.

  • In Hundwil ist ein Bauernhaus Opfer der Flammen geworden. (Bilder: kar)

    In Hundwil ist ein Bauernhaus Opfer der Flammen geworden. (Bilder: kar)

Kurz vor 9 Uhr ging über Hundwil ein starkes Gewitter nieder und gleichzeitig erhielt die Kantonale Notrufzentrale in Herisau die Meldung, dass ein Bauernhaus von einem Blitz getroffen worden sei und zu brennen beginne. In der Folge wurden unverzüglich die Feuerwehr Hundwil und die Stützpunktfeuerwehr Herisau aufgeboten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Die Bewohner konnten sich ins Freie begeben und die Tiere des Bauernhofes konnten ebenfalls in Sicherheit gebracht werden. Aufgrund der abgelegenen Lage des Brandobjekts musste die Feuerwehr eine lange Transportleitung für die Löschwasserversorgung erstellen. Am Bauernhaus entstand ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.  Die Feuerwehr konnte das Übergreifen des Brandes auf den angebauten Stallteil und das nahe Ökonomiegebäude verhindern, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Für die Ermittlung der Brandursache wurde der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten. Ursache für den Brand soll ein Blitzeinschlag gewesen sein. Im Einsatz für die Brandbekämpfung und die verschiedenen Sofortmassnahmen standen Einsatzkräfte der Feuerwehren Hundwil und Herisau, des Rettungsdienstes, Staatsanwaltschaft, Assekuranz und verschiedene Fachdienste der Kantonspolizei Appenzell Ausser­rhoden.

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