Zwei neue Mitglieder in die Kivo gewählt

Die gut besuchte Kirchgemeindeversammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Stein genehmigte am Sonntag die Rechnung 2023 und das Budget mit gleichbleibendem Steuerfuss für 2024. Magdalena Grunder Dähler und Regula Stricker wurden neu in die Kirchenvorsteherschaft (Kivo) gewählt.

  • Neu in die Vorsteherschaft gewählt (von links) wurden Magdalena Grunder Dähler und Regula Stricker. (Bilder: zVg)

    Neu in die Vorsteherschaft gewählt (von links) wurden Magdalena Grunder Dähler und Regula Stricker. (Bilder: zVg)

  • Die Kirchenvorsteherschaft Stein 2024 bis 2025 (von links) mit Priska Ramsauer, Magdalena Grunder, Regula Stricker, Astrid Krüsi, Walter Müller, Ruth Kobelt, Irina Bossart (Pfarrerin), Heinz Mauch (Präsident).

    Die Kirchenvorsteherschaft Stein 2024 bis 2025 (von links) mit Priska Ramsauer, Magdalena Grunder, Regula Stricker, Astrid Krüsi, Walter Müller, Ruth Kobelt, Irina Bossart (Pfarrerin), Heinz Mauch (Präsident).

Die finanzielle Situation der Kirchgemeinde stellt sich gemäss Erläuterungen der Kassiererin Ruth Kobelt noch gut dar, der sorgfältige Umgang mit den vorhandenen Mitteln wird in Zukunft jedoch noch wichtiger werden.

Liegenschaftsprojekte

In seinen Erläuterungen zum Budget 2024 wies der Präsident auf Liegenschaftsprojekte hin, wo in enger Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde die Anpassung der Infrastruktur in der Kirche und in Eigenverantwortung die Nutzung und Anpassung des Pfarrhauses an zeitgemässe Ansprüche Thema von Abklärungen und der Erarbeitung von Konzepten für die jeweilige Liegenschaft im Zentrum stehen werden. Es kommen mit diesen Projekten in den kommenden Jahren finanziell umfangreichere Projekte auf die Kirchgemeinde zu, was als Begründung für das Festhalten am bisherigen Steuerfuss mitgeteilt wurde.

Wahlen

Im Rahmen der Veränderung durch die Auflösung des Co-Präsidiums an der Kirchgemeindeversammlung 2023 ergab sich in den Ressorts der Kivo eine Verschiebung. Mit dem Wechsel von Heinz Mauch ins Präsidium wurde eine Nachfolge für das Ressort Diakonie/Gemeindeentwicklung gesucht. Mit Regula Stricker fand sich eine interessierte Persönlichkeit, die sich übergangsmässig als Vertretung von Stein im Diakonienetzwerk der Landeskirche einsetzte und die Vorsteherschaft über die dortigen Themen informierte. Mit der Übernahme der Organisation des Turmfestes im Rahmen der 500-Jahre-Reformationsfeiern in Ausserrhoden erhöhte Regula Stricker ihr Engagement. Mit den bereits geleisteten Einsätzen empfahl sie sich für die Wahl an der Kirchgemeindeversammlung.

Mit dem Rücktritt von Charlotte Kölbener als Verantwortliche für das Ressort Kind & Jugend galt es, eine weitere Position in der Vorsteherschaft neu zu besetzen. Mit Magdalena Grunder Dähler wurde eine Person gefunden, die mit ihrem Beruf als Lehrerin und ihrem Engagement in der Kinderkirche über beste Voraussetzungen für die Nachfolge von Charlotte Kölbener verfügt. Beide zur Wahl stehenden Kandidatinnen wurden von der Kirchgemeindeversammlung einstimmig gewählt. Charlotte Kölbener wurde für ihre sehr gute Arbeit in den vergangenen fünf Jahren gewürdigt und ehrenvoll verabschiedet.

Apéro und «Narregmänd»

Mit dem traditionell gemeinsamen Apéro fand die diesjährige Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Stein ein stimmiges Ende, bevor vor der Kirche dann die Narregmänd 2024 eine grosse Zahl Kirchbürgerinnen und Kirchbürger, Steinerinnen und Steiner sowie zahlreiche Gäste auf ihre typische Weise an die kantonalen, nichtkirchlichen Realitäten heranführte.

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