«Zusammen könnten wir die Welt verändern»

Alle 44 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden die Matura am Gymnasium St.Antonius Appenzell.

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Mit einer Durchschnittsnote von 4.57 legten 44 Maturi und Maturae die Prüfungen am Appenzeller Gymnasium St.Antonius ab. An der Spitze standen einmal mehr junge Frauen: Mit der Rekordnote 5,58 Natalie Räss aus Eggerstanden, Lisa Inauen aus Steinegg mit der Note 5,19 und Salome Kuster, Gais, und Anita Müller, Weissbad, beide mit der Note 5,12. Weitere ausgezeichnete Resultate erreichten Damjan Bojovic (5.04), Jasmin Felke (5.04) und Julian Haussmann (5.00). Die mündlichen Prüfungen fanden vom 1. bis 6. Juni statt; vom 15. bis 19. Juni legten die 28 jungen Frauen und 16 jungen Männer die schriftlichen Prüfungen ab. Alle 44 Angetretenen haben bestanden: 14 im Schwerpunktfach Wirtschaft, 13 mit Schwerpunkt Latein, 7 in den Schwerpunktfächern Physik und angewandte Mathematik und 10 in Philosophie/Pädagogik/Psychologie.

„Zusammen könnten wir die Welt verändern“, sagte Maturandin Salome Kuster, die am frühen Freitagabend die Maturarede stellvertretend für alle Prüflinge hielt. Die Welt brauche Sprachengenies, Mediziner, Führungspersönlichkeiten, Musikerinnen, Forscher, Friedensstifter und Künstlerinnen wie sie die letzten sechs Jahre am Gymnasium St. Antonius herangereift sind. Dank Lehrkräften und Angehörigen, die nie daran zweifelten das es gelingen werde, und dank Kameradinnen und Kameraden, die einander respektvoll begegneten und für unvergessliche Stunden sorgten, hätten sie die intellektuelle und persönliche Reife erlangt. „Was für ein Privileg, den weiteren Weg den persönlichen Interessen, Talenten und Fähigkeiten entsprechend, selbstbestimmt einschlagen zu können!“ Auch Rektor Roman Walker betonte in seiner Ansprache den Wert der Originalität jedes einzelnen Menschen. «Diese Haltung ist zentrale Grundlage unseres Wirkens und Handelns hier am Gymnasium St.Antonius. Hier liegt die Chance der kleine Schule…». «Bleibt Originale», rief er seinen ehemaligen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten zu, «und habt den Mut, euch in die Gesellschaft einzubringen». Alles Gute wünschte ihnen auch Landammann Roland Inauen, Erziehungsdirektor von Appenzell Innerrhoden. Er nahm in seiner Rede Bezug zur Maturazeitung, die der Abschlussjahrgang gestaltet hatte unter dem Titel: «Wahre Helden wissen wann sie gehen müssen». Philosophierend über das was Helden ausmacht, dankte er allen Beteiligten, vor allem den Eltern, die der Schule vor sechs Jahren zarte Jünglinge und Mädchen anvertraut hatten. Er gratulierte den jungen Heldinnen und Helden «von Herzen, mit Inbrunst und Stolz».

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