Wolfsriss in Trogen

In Trogen im Gebiet Bad ein Schaf durch einen Wolf verletzt worden und danach verendet. Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert und zu Herdenschutzmassnahmen aufgefordert.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Am Mittwoch, 3. Juli 2024, stellte die Appenzell Ausserrhoder Wildhut einen Wolfsriss in Trogen, Bad, fest. Ein Wolf hat ein Schaf verletzt. Das Schaf ist danach verendet. Am gleichen Ort und beim gleichen Tierhalter hat der Wolf bereits am 20. Mai eine Ziege gerissen. Die betroffenen Nutztiere waren mit einem elektrischen Flexinetz eingezäunt. Zum Zeitpunkt der Rissaufnahme durch die kantonale Wildhut hat der Tierhalter seine Weidetiere in eine neue Koppel überführt und den Weidezaun abgebrochen. Ob die vorgegebenen Kriterien für den Herdenschutz erfüllt waren, liess sich somit nicht mehr beurteilen. Die Situation vor Ort war nicht geeignet, um verwertbare DNA-Proben zu entnehmen. Die Ausserrhoder Tierhaltenden wurden mit einem SMS-Alarm über die Wolfspräsenz informiert.

Die Nutztierrisse vom April 2024 in Teufen (Reh) und Wolfhalden (Alpaka) konnten dem Wolf M437 zugeordnet werden. Für den Riss an einem Schaf in Gais vom 2. Juli in einer geschützten Herde liegen noch keine DNA-Ergebnisse vor. Ob es sich um den gleichen Wolf handelt, der bereits am 20. Mai am gleichen Ort im Bad Trogen und beim gleichen Tierhalter eine Ziege gerissen hat, kann nicht bestätigt werden

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