Wolfsnacht mit Fondue im Wald

Stimmungsvoller hätte die diesjährige Wolfsnacht nicht sein können: Vollmond in klarer Nacht und ein feines, würziges Chäs-Fondue im frisch verschneiten Wald.

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Die Kulturkommission lud am Montag bei Vollmond zur traditionellen Wolfsnacht und es kam eine kleine Schar voll Gäste. Diese waren von Beginn an gespannt, was sie da im Wald erwarten würde. Die illustre Gruppe startete dann, bepackt mit Taschenlampe und einer grossen Portion Hunger, zu einer kurzen Wanderung zur nahen Feuerstelle Richtung „Klus“. Auf diesem kurzen Weg mussten sich alle durch die vom Schnee schwer behangene Äste schlängeln, was vom Mondlicht beleuchtet  sehr romantisch anmutete.  Kaum bei der Waldlichtung angekommen erwartete die Teilnehmer ein Chäs-Kessel über dem Feuer und rührend Florian Caviezel, der in St. Margrethen eine Molkerei betreibt, davor. Daneben auf dem verschneiten Verkehrsvereinsbänkli bestaunten alle die restlichen Utensilien: lange Gabeln, herzige Brotsäckchen und Plastikringe mit einer roten Schnur als Glashalterung für um den Hals. Na, das war eine Gaudi bis jeder sich dieses richtig vor die Brust  gehängt hatte,  damit der Weisswein oder heisse Orangenpunsch  nicht immer herauskippte. Genauso fröhlich und lustig ging es dann auch den Rest der Wolfsnacht zu und her und nachdem dann  der ganze Fondue-Kessel leergegessen war, der heisse Punsch den Magen wärmte, ging es zurück nach Hause, getragen von der Idee sein Fondue das nächste Mal auch einmal im Wald zu essen.

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