«Wir arbeiten in deinem Zuhause»

Am vergangenen Samstag öffnete die Pflege Reute ihre Pforten und lud zum jährlichen Tag der offenen Türen ein. Viele Interessierte der angrenzenden Gemeinden bis hinunter ins Rheintal folgten der Einladung, und so herrschte im «Watt» und im «Sonnenschein» Full House.

  • Die FaGe-Lernende misst den Blutzucker. (Bilder: zVg)

    Die FaGe-Lernende misst den Blutzucker. (Bilder: zVg)

  • Die FaGe-Lernende erklärt, wie mit Kinästhetik gearbeitet wird.

    Die FaGe-Lernende erklärt, wie mit Kinästhetik gearbeitet wird.

  • Auch Mitarbeitende geniessen eine feine Zuckerwatte.

    Auch Mitarbeitende geniessen eine feine Zuckerwatte.

  • Frau Wolke verteilt Zuckerwatte.

    Frau Wolke verteilt Zuckerwatte.

Das Angebot der Hausführungen wurde vielfach in Anspruch genommen. So bekam man einen Einblick in alle Bereiche. Die Besichtigungen der Zimmer sorgten in beiden Häusern für grosse Bewunderung. So bestaunte man im «Sonnenschein» die atemberaubende Aussicht ins Rheintal und den einzigartigen Blick zum Alpstein. Das Haus Watt bestach mit seiner idyllischen ruhigen Lage im Grünen.

Das Kinästhetik-Konzept

Auch das Angebot, sich von den FaGe-Lernenden im 1. Lehrjahr den Blutdruck oder den Blutzucker messen zu lassen, wurde freudig angenommen.
Ein grosser Magnet war ohne Zweifel die Vorstellung des Kinästhetik-Konzeptes, welches in beiden Häusern angewendet wird. Die FaGe-Lernende im 3. Lehrjahr zeigte und erklärte eindrücklich, wie Bewohnende in ihrer Beweglichkeit unterstützt und Ressourcen gefördert werden. Man sah an den erstaunten Blicken, dass dieses Thema vielen noch unbekannt war. Und umso grösser war die Begeisterung, dies am eigenen Körper zu spüren. Wie fühlt es sich an, aus einem Bett heraus mobilisiert zu werden oder mit einem Gummiball nach einem Sturz auf den Boden wieder auf die Beine zu kommen? Welche Bewegungsübungen kann man am Bewohnerbett durchführen um Körper und Geist zu aktivieren?

Köstlichkeiten und Selbstgemachtes

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. So wurde der herbstliche Gruss aus der Küche – ein Teller mit Kürbissuppe, Steinpilz-Risotto-Arancini und Marronimuffin – sehr gerühmt. Im «Sonnenschein» verteilte Frau Wolke fleissig Zuckerwatte, welche nicht nur den kleinen Besuchern schmeckte.
Der Markttisch mit handgemachten Babysachen, Socken und Mützen der Lismifrauen, sowie selbstbemalte Seidenschals der Aktivierungsgruppe fanden ebenfalls Anklang und Bewunderung.
Durchs Band lobten die Besucherinnen und Besucher freundliche und familiäre Atmosphäre, welche durch die gelebte Du-Kultur in beiden Häusern zu spüren ist.

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  • Symbolbild: bigstock

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