Winter ade – Funkengaudi im Inneren Land

Am Wochenende wollte man dem Winter noch einen kräftigen Schubs geben, damit er sich endgültig verzieht.

  • Wie jedes Jahr bot sich am Funkensonntag beim «Freudenberg» ein eindrückliches Schauspiel, als der grosse Riedfunken in Flammen aufging. (Bild: Rahel Manser)

    Wie jedes Jahr bot sich am Funkensonntag beim «Freudenberg» ein eindrückliches Schauspiel, als der grosse Riedfunken in Flammen aufging. (Bild: Rahel Manser)

  • Das Entzünden des Funkens in Gonten lockte wieder jede Menge Zuschauerinnen und Zuschauer an. (Bilder: Lui Nef)

    Das Entzünden des Funkens in Gonten lockte wieder jede Menge Zuschauerinnen und Zuschauer an. (Bilder: Lui Nef)

  • Der Hasler Funken stand im Oberbüel. (Bilder: Fabian Fritsche)

    Der Hasler Funken stand im Oberbüel. (Bilder: Fabian Fritsche)

  • Wegen des Föhns brannte der Funken in Meistersrüte erst am Sonntag. (Bilder: Corinne Speck)

    Wegen des Föhns brannte der Funken in Meistersrüte erst am Sonntag. (Bilder: Corinne Speck)

  • Fachmännisch waren die «Funkebuebe» in Weissbad am Werk. (Bilder: Monika Schmid)

    Fachmännisch waren die «Funkebuebe» in Weissbad am Werk. (Bilder: Monika Schmid)

  • Impressionen vom Aufbau und Abbrennen des Funkens in Steinegg. (Bilder: Monika Schmid)

    Impressionen vom Aufbau und Abbrennen des Funkens in Steinegg. (Bilder: Monika Schmid)

Beim Aufbau der verschiedenen Funken im inneren Landesteil lag am Samstag noch ziemlich viel Schnee, dafür gab es herrlichen Sonnenschein. Da war es eine Freude, die von den «Funkebuebe» wochenlang eifrig gesammelte «Funkewaar» aufzuschichten. Das übernahmen an den meisten Orten die Väter oder – wie beispielsweise im Weissbad – junge Burschen, die fachmännisch mit Bagger und Werkzeug umzugehen wissen. Selbstverständlich gehört auch die «Funkebaabe» dazu. Jene in Steinegg ist sogar in der Handarbeitsstunde eingekleidet worden. Es wurde zugeschnitten und genäht, was das Zeug hielt.

Leider behielt dann die Wettervorhersage recht. Es kam starker Föhn auf, der zwar den Schnee im Nu wegfegte, jedoch auch verhinderte, dass die Samstagsfunken abgebrannt werden konnten. Kaum war der Föhnsturm am Sonntag eingeschlafen, folgte die kalte Regenfront. Nichtsdestotrotz gingen die unterschiedlichen Haufen in Flammen auf. Die Kinder durften ausgiebig ums Feuer toben und «zöösle». Natürlich fehlte auch die feine Bratwurst nicht. Mit herrlich dreckigen Hosen, Stiefeln und feinstem Raucharoma im Haar ging es auf den Heimweg. Die Aufnahme oben zeigt den Funken in Steinegg.

10
2

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar