Windkraftpotenzial unter der Lupe

Ausserrhoden könnte theoretisch 12 Prozent seines Strombedarfs durch Windkraftnutzung decken, denn die Hügel- und Bergzüge im Appenzellerland sind in einigen Gebieten windreich.

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Dies zeigt die Grobauswertung einer Windpotenzialstudie im Appenzellerland, die durch die Regierungen beider Appenzeller Kantone in Auftrag gegeben wurde. Viel versprechende Gebiete in Ausserrhoden wären die Hochalp, der Hochhamm und der Suruggen. Praktische Windmessungen sollen ab Frühling 2013 verlässliche Grundlagen für die weitere Windplanung liefern.

Sonnenenergie bietet in Ausserrhoden heute das grösste Potenzial für eine alternative Energieversorgung; die Hügel- und Bergzüge im Appenzellerland sind sonnenverwöhnt. In einigen Gebieten sind sie aber auch windreich; eine Windkraftnutzung wäre dort denkbar. Im Spätsommer wurden die betroffenen Gemeinden Urnäsch, Schönengrund, Gais, Trogen und Hundwil über ihre potenziellen Windgebiete informiert.

Ob in Ausserrhoden je Windkraftanlagen gebaut werden oder nicht, ist noch offen. Standortspezifische Abklärungen machen erst Sinn, wenn die Messungen in den Gebieten zuversichtlich stimmen, die Rechtslagen, Besitzansprüche und mögliche Interessenskonflikte geklärt sind, die Planungsgrundlagen stimmen und die Bevölkerung die möglichen Vorhaben stützt.

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