Willi Moesch – eine Institution tritt kürzer

Am Dienstag wurde Willi Moesch, der langjährige Mediensprecher der Ausserrhoder Kantonspoliezi, in der «Krone» Trogen im Beisein  seiner regelmässigen Medienpartner verabschiedet.

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Eine Feier im Korps wird folgen, denn Moesch prägte die Kommunikation nach innen und aussen. Seine angeschlagene Gesundheit zwinge ihn, kürzer zu treten, sagte der 62-Jährige nicht ohne Wehmut. Aber das eröffne ihm auch wieder neue Perspektiven, und zum Stillsitzen sei er ja nicht verurteilt. Willi Moesch wird die Jagdaufsicht, bisher wichtiger und wohl liebster Teil seines Pensums, weiterhin inne haben, und journalistisch engagiert er sich wie bisher in Verbandsorganen.
«Wer Kantonspolizei AR sagt, denkt an Willi Moesch – und umgekehrt», führte Polizeikommandant Reto Cavelti vor den Medienleuten aus. Er habe den Mediendienst aus dem Nichts aufgebaut. Ab 1984 habe er als Sekretär des damaligen Kommandanten gelegentlich eine Medienmitteilung geschrieben, welche per Telex an die lokalen Zeitungen übermittelt wurden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sei die Ereigniskommunikation zu einem eigentlichen Grundbedürfnis herangewachsen, das Moesch ab 1989 offiziell unter dem Titel Mediendienst zu befriedigen begann. Er hat in diesen Jahren viel gesehen: Dinge, über die man den Kopf schüttelt, Dinge, über die man nachdenkt und solche, die ihm an die Nieren gingen.

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