Wettbewerb für neues Hotel und Neugestaltung Seeallee

In Heiden wird eine Vorwärtsstrategie für den Tourismus verfolgt. An der Seeallee soll ein neues Hotel mit 50 Zimmern entstehen und die Seeallee neu gestaltet werden. Dafür wird ein offener Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Das Gebiet soll zum Treffpunkt werden für Gäste, Einheimische und Kulturinteressierte, die den Kursaal besuchen. Ziel ist eine herausragende Gestaltung des gesamten Areals – einschliesslich der Einfügung des Hotelneubaus. Der Häädler Unternehmer Fredi Grossauer plant in der Liegenschaft Fernsicht einen neuen Gastronomiebetrieb. Die neuen Unternehmen ergänzen einander, stärken den Kursaal und sollen baulich unterirdisch miteinander verbunden werden.
Für die touristische Entwicklung von Heiden müsse auf eine «Nischenstrategie» gesetzt werden. Der Fokus sei auf die Geschäftsfelder Seminar- und Kongresstourismus, Freizeittourismus (Gruppen) sowie Gesundheitstourismus in Form von Wellness und Rehabilitation zu richten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Potenzialanalyse, die im Jahr 2011 im Auftrag der Verantwortlichen der Hotel Heiden AG, der Park Heiden AG, der Familie Muhr als heutige Eigentümer der Liegenschaft Pension Nord, des Kantons und der Gemeinde Heiden erstellt wurde. Erfolg bringen könne allerdings «nur eine ganzheitliche Investition in die Infrastruktur». Dazu brauche es neue Hotels, Parkplätze und eine Verkehrsberuhigung auf der Seeallee. In diesem Sinn hat sich die IG Avanti gebildet, bestehend aus der Hotel Heiden AG, der Park Heiden AG und der Gemeinde Heiden. Sie hat die Möglichkeiten für eine Weiterverfolgung dieser Strategie erörtert und entschieden, einen Architekturwettbewerb auszuschreiben, um ein Projekt für ein neues Hotel anstelle des heutigen Hotel Park und eine Neugestaltung der Seeallee zu erreichen. Der Auftrag für die Wettbewerbsbegleitung und die Machbarkeitsstudie hat die IG Avanti in einem Auswahlverfahren mit drei Anbietern der Firma Aschwanden Schürer Architekten AG, Zürich, vergeben. Diese sind ausgewiesene Fachleute für solche Aufgaben und konnten zahlreiche Referenzen, insbesondere aus dem Nachbarkanton St. Gallen vorweisen. Die Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass sich das geforderte Raumprogramm auf dem Wettbewerbsperimeter realisieren lässt.

Weitere Artikel