Weniger Fluglärm im Alpstein

Dank Zugeständnissen der Armee wird künftig der Einsatz lärmiger Trainingsflugzeuge über dem Alpsteingebiet im Sommer reduziert.

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Bekanntlich setzt die Luftwaffe der Schweizer Armee seit 2008 für die Ausbildung ihrer Piloten das Trainingsflugzeug PC-21 ein. Dieses Flugzeug erzeugt in einigen Fluglagen einen hochtönigen und unangenehmen Ton, der auch im Alpsteingebiet zu negativen Reaktionen der Bevölkerung und von Erholungssuchenden führte. Schon seit geraumer Zeit wehren sich Landammann und Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden gegen die Nutzung des Trainingsraums „Säntis-Speer“ an Feiertagen und während der Hochsaison im Sommer. Nachdem vor vier Jahren von der Luftwaffe zugestanden wurde, dass der Luftraum über dem Alpstein an kantonalen kirchlichen Feiertagen und anderen wichtigen appenzellischen Ereignissen gemieden wird, erfolgte kürzlich die Mitteilung, dass zusätzlich neu eine sechswöchige Sommerpause eingeführt wird. Das bedeutet für das nächste Jahr, dass die Luftwaffe auf die Nutzung des Trainingsraums über dem Alpsteingebiet im Zeitraum 1. Juli bis 11. August 2013 verzichtet. Das Zugeständnis der Armee ist auch dank des Einsatzes eines PC-21-Simulators in Emmen möglich geworden. Das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Appenzell Innerrhoden ist erfreut, dass die diversen Eingaben des Kantons und die zur Lärmsituation im Alpsteingebiet geführten Gespräche nun auch dank der Flexibilität der Schweizer Flugwaffe zu weiteren Verbesserungen führen.

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